Villa in schlichter Eleganz

Einfamilienhaus mit Ausblick in Landsberg am Lech

druck_g22_0821-2117-ohne-Kamin_19_700pixel

Die Bauherren – eine Familie mit zwei Kindern – beauftragten die Architekten bereits zum zweiten Mal. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit in Schongau durfte das Büro G22 Projects aus Lana in Südtirol diesmal ihr Eigenheim – eine großzügige Villa – verwirklichen. Das dreigeschossige Gebäude weist eine additive Bauweise auf: Gespiegelte Kuben, die ineinander verbunden, gestapelt und leicht versetzt sind. Das ist der Blickfang bei dem Haus. Die versetzten Kuben im Erd-und ersten Obergeschoss sind weiß verputzt. Dabei kragt das erste Geschoss weit über den Sockel des Erdgeschosses hinaus und dominiert so das komplette Gebäude. Der Kubus des kleineren zweiten Obergeschosses ist nach hinten zurückversetzt und mit dunklen Metallpaneelen verkleidet.

Die Formensprache des Gebäudes findet sich auch im Inneren wieder. Die Aufteilung der Stockwerke folgt einem klaren Muster: Das Erdgeschoss ist mit seinem offenen Grundriss dem Wohnen gewidmet. Nach dem Eingangsbereich folgen nebenan das Wohnzimmer, die großzügig gestaltete Küche und der Essbereich. Die in Weiß gehaltene Küche hat neben der klassischen Einrichtung eine Theke zum geselligen Beisammensein. Ein offener Kamin fungiert als Raumtrenner zum Wohnzimmer, bleibt aber gleichzeitig ein verbindendes Element. Das Highlight ist die Treppe, die durch ihre Größe, das dunkle Material und die Stufen aus Holz hervorsticht. Sie verfügt über ein Gitter aus senkrechten Metallstäben sowie ein filigranes Geländer und wechselt ihre Richtung um 180 Grad. Lichtdurchflutet und hell trotz des dunklen Erscheinungsbildes bildet das Treppenhaus mit den gesamten Räumen ein harmonisches Konzept. Im ersten Obergeschoss befinden sich das Elternschlafzimmer mit Masterbad, zwei Kinderzimmer und ein angrenzendes Bad sowie ein Hauswirtschaftsraum. Im zweiten Stock sind ein Hobbyraum sowie ein zusätzliches Bad untergebracht. Dieser Raum kann bei Bedarf auch als Gästezimmer dienen. Die Einrichtung im ganzen Haus ist schlicht, elegant, minimalistisch und mit stimmigen Farbakzenten versehen: ein Spiel mit sich abwechselnden kühlen und warmen Oberflächen. Die großen Fensterfronten sorgen für ein offenes Raumgefühl und für viel Helligkeit in den geräumigen Zimmern. Egal wo man sich im Haus befindet, richtet sich der Blick immer nach außen in die Natur. Alles ist großzügig, weit, offen und bietet allen Familienmitgliedern viel Platz um sich zu entfalten. Sowohl der Wohnbereich und die Küche, als auch der Essbereich, bieten Zugänge in den neu angelegten Garten mit der umlaufenden Terrasse und ihren gemütlichen Sitzplätzen.

www.g22projects.com

Fotos:

Günter Standl
www.guenterstandl.de

(Erschienen in CUBE München 01|23)

Nothing found.

Die Bienen

Haushaltsauflösung & Entrümpelung

Ein klares Statement

Test- und Innovationszentrum für den Motorsport mit aerodynamischer Architektur

Haus mit zwei Gesichtern

Drei schmale Satteldächer prägen ein Doppelhaus für zwei Parteien

Zwischen Produktion und Pause

Die neue Kantine auf dem HAKRO Campus

Nothing found.

Im Lauf der Zeit

Modernes Bürohaus ersetzt Wohngebäude aus den Fünfziger Jahren

Wohnbereich_Ku-che_01_19_700pixel

Fit für die Zukunft

Ein Hinterhofbau aus dem Jahr 1888 erfährt eine geschmackvolle Sanierung

Mission: Erfüllt

Ein Münchner Fensterspezialist macht das Schwarzreiter im Vier Jahreszeiten zum Logenplatz

landshut_14_08_2021_26_15_700pixel

Denkmal der Beständigkeit

Ein 500 Jahre altes Holzblockhaus wurde gerettet

L1710413_HR_15_700pixel

Im Retro-Look

Eine Pariser Luxusmarke lässt mit einem neuen Store alte Zeiten wieder aufleben

Transformation im Bestand

Ein ehemaliges Torwächterhaus aus dem Mittelalter wird zum modernen Wohnhaus

2_Claude-Lorrain-Fassade_Ausschnitt_15_700pixel

Optimal verdichtet

Mehrgeschosswohnhaus gepaart mit zwei Stadthäusern in den Isarauen

SauerbruchHutton_KalleKoponen_20101020103_10_700pixel

Hoch hinaus? Das ist hier die Frage

Brauchen Berlin und München dringend Hochhäuser? – Pros & Cons von Matthias Sauerbruch