Design aus der Essenz der Insel

Das Meliá Paradisus Fuerteventura verbindet Architektur, Handwerk und Landschaft

Fuerteventura ist eigentlich als die „Insel des Winds“ der sonnigen Kanaren bekannt. Doch am Sotavento Beach an der Costa Calma im Süden zeigt sie sich von einer ganz anderen Seite: Eine windgeschützte Lagune mit flachem, türkisblauem Wasser und weiße Sanddünen lassen beinahe echtes Karibik-Feeling aufkommen. Mittendrin: Das Meliá Paradisus Fuerteventura. Wie eine Oase schmiegt sich das Resort in die Landschaft – umrahmt von Palmen und viel Grün. Erbaut in den 1970ern – damals wurden auch die üppigen tropischen Gärten des Resorts angelegt – hat das Hotel kürzlich ein bemerkenswertes Revival erfahren und macht nun seinem Namen „Paradisus“ alle Ehre: Schon das imposante Entree lässt Urlaubsfeeling aufkommen. Der lichtdurchflutete Bereich, über fünf Stockwerke hoch, präsentiert sich hell, offen und einladend m it Rezeptionstheken und viel Grün. Dazu gibt es eine Bar mit gemütlichen Daybeds und Blick auf das Meer. Wie ein eingerahmtes Gemälde öffnet sich hier der Blick über die verglaste Front zum Strand und die über das türkise Wasser sausenden Wundsurfer mit bunten Segeln – let the vacation begin!

Das Interior Design stammt von ASAH – Álvaro Sans Arquitectura Hotelera und wurde in Zusammenarbeit mit den Studios dot.arch und HAD-Arquitectos entwickelt. Es ist tief verwurzelt in der Natur und Kultur Fuerteventuras: Die vulkanische Landschaft, erdige Farbtöne, traditionelle Bauweisen und lokales Kunsthandwerk bilden die gestalterische Grundlage. Ziel war es, die umgebende Landschaft nicht nur zu zitieren, sondern als integralen Bestandteil der Raumgestaltung erlebbar zu machen. Natürliche Materialien wie Holz, Stein, Keramik, Leinen und Pflanzenfasern prägen das ruhige, zugleich raffinierte Ambiente des All-inclusive-Hotels – ein gestalterischer roter Faden, der sich vom exklusiven Private Club „The Reserve“ über die zahlreichen Themen-Restaurants bis hin zu den großzügigen Zimmern und Suiten fortsetzt. Die Farbpalette orientiert sich an der Insel: Sand-, Stein- und Lavanuancen spiegeln das archaische Terrain wider, während Akzente in Türkis und Terrakotta Anklänge an Meer und Sonne setzen. Reduzierte Formen und fein abgestimmte Texturen schaffen eine Atmosphäre von Harmonie und entspannter Eleganz. Die Zimmer und Suiten wurden bewusst zurückhaltend gestaltet – eine reduzierte Linienführung, helle Designermöbel, ein großes Bett mit weißen Bettbezügen und hellen Tagesdecken schaffen ein helles, ruhiges und authentisches Ambiente – und setzen so die einzigartige Dünenlandschaft rundherum in Szene.   

Auch die Gastronomie ist tief mit der „Seele“ der Insel verwoben. Sieben Restaurants – von legeren Poolside-Lokalen bis hin zu gehobener internationaler Küche in stilvollem Ambiente – laden dazu ein, kulinarisch entdeckt zu werden. Zu den Highlights zähen das auf Ceviche spezialisierte „Lemon Fish Nikkei“ ebenso wie das Restaurant „Mahos“, geführt vom kanarischen Sternekoch Germán Ortega. Mit einem Signature-Menü, das lokale Zutaten in den Mittelpunkt stellt und einer nachhaltigen kulinarischen Vision folgt, setzt es besondere Akzente. Das exklusive Restaurant ist Erwachsenen vorbehalten und ausschließlich Gästen des „The Reserve“-Bereichs zugänglich – einem Adults-only-Konzept mit gehobenen Erlebnissen wie persönlichem Concierge-Service, privater Lounge, exklusiven Pools sowie Prioritätszugang zu Aktivitäten und Restaurants.

Sehr interessant ist auch das „Destination Inklusive“-Konzept, das die mehrfach als weltweit nachhaltigstes Hotelunternehmen ausgezeichnete spanische Meliá-Gruppe in ihren „Paradisus“-Resorts zelebriert: Alle Häuser holen durch Partnerschaften mit lokalen Künstlern und Zulieferern die regionale Kultur ins Blickfeld der Gäste – sei es über besondere Food-Angebote vom lokalen Ziegenkäse über Workshops mit der lokalen Kunsthandwerkerin Maria Hernaàndez, die Gästen das jahrhundertealte Flechten von Palmwedeln näherbringt. Ebenfalls  besonders ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Künstlerinnen und Kunsthandwerkerinnen, die dem Haus eine authentische, identitätsstiftende Handschrift geben – wie etwa Leticia Arévalo (Arenas Cerámicas): Ihre Keramikarbeiten, inspiriert von traditionellen kanarischen Steinstrukturen, wurden eigens für das Hotel geschaffen und interpretieren historische Bautechniken modern und abstrakt. Das Studio Dot Arch  übersetzt organische Formen der Insel in dekorative Designobjekte und der Keramiker Juan Sánchez (Cerámicas Nopal)  arbeitet mit lokalem Ton und Glasurexperimenten mit vulkanischen Steinpartikeln. Viele der im Hotel eingesetzten Vasen, Schalen und Wandobjekte stammen aus seiner Werkstatt in La Oliva.

Eingebettet in ein geschütztes Biosphärenreservat, begeistert das Paradisus Fuerteventura mit einer einzigartigen Kulisse aus weiten Stränden, sanften Dünen und ursprünglicher Natur. Für alle, die das Meer lieben, bietet das Meliá Fuerteventura gemeinsam mit dem René-Egli-Surfcenter direkt vor dem Hotel beste Voraussetzungen für Windsurfen, Wingsurfen und Kitesurfen. Schließlich spielt auch die Landschaftsarchitektur eine wesentliche Rolle im sonnenverwöhnten Lagunen-Paradies: Heimische Pflanzen verbinden Innen- und Außenbereiche organisch miteinander. Ergänzt wird das Gesamtkonzept durch ein atmosphärisches Lichtdesign mit natürlichen Materialien und warmen Lichtstimmungen, das im Rhythmus des Tages wechselnde Atmosphären erzeugt und ein sinnliches Gesamterlebnis schafft und Gäste so auf besondere Weise mit der Insel verbindet.

Text: Barbara Brubacher

www.melia.com

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