Mediterraner Geist im Markgräflerland

In Tafelbauweise errichtetes Hotel mit Respekt für Nachhaltigkeit

Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Markgräflerlands, wo Weinberge und landwirtschaftliche Felder mit Salat, Kürbissen und im Frühjahr Spargel und Erdbeeren das Bild prägen, präsentiert sich in Hartheim am Rhein der Landgasthof Bohrerhof. Wer hier ankommt, spürt sofort, dass es sich um kein gewöhnliches Hotel handelt – vergleichbar mit den italienischen Agriturismo-Betrieben, wie man sie aus der Toskana oder Umbrien kennt: Übernachtet wird inmitten der authentischen Landwirtschaft, die hier nicht nur produziert, sondern von den Gästen erlebt werden kann. Und das äußerst stilvoll und mit viel Respekt für Nachhaltigkeit.

Errichtet von der Unternehmerfamilie Bohrer, die seit über vier Jahrzehnten für Gemüseanbau in der Region steht, präsentiert sich der Neubau als klar strukturierter, dreigeschossiger Holzbau in Tafelbauweise. Statt Beton und Stahl prägen heimische Hölzer wie Tanne und Fichte aus dem Schwarzwald die Konstruktion. Rund 1.500 m³ Bauholz und 1.200 m³ Holzfaserdämmung kamen zum Einsatz – Materialien, die nicht nur CO₂ einsparen, sondern auch für ein gesundes Raumklima sorgen. Die Entscheidung für Holz ist ein bewusster Bruch mit der gängigen Stahlbetonarchitektur im Hotelsektor. Architekt Rudolf Lais legte Wert auf eine klare Formensprache, die das bäuerliche Umfeld respektiert und zugleich zeitgemäß interpretiert.

Jede der 64 Gästeeinheiten verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse, die nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet sind – ein Entwurf, der Licht, Weite und Landschaftsbezug in den Vordergrund stellt. Das Interieur folgt dem Geist des Hofs – die Zimmer präsentieren sich handwerklich, echt und puristisch, großzügig geschnitten, mit hohen Decken und viel Tageslicht. Holzoberflächen, Naturstein und organische Wandverkleidungen schaffen eine Verbindung zwischen moderner Architektur und den Rohstoffen der Region. Auch das zeitlose, puristische Mobiliar – von Holztischen bis zu Massivholzbetten – folgt diesem Gedanken. Das Landhotel erreicht zudem eine bemerkenswerte 80-prozentige Autarkie. Eine großflächige Photovoltaikanlage liefert Strom, und anstelle herkömmlicher Klimageräte entwarfen die Bohrers in Eigenregie ein effektives Kühlbalkensystem, das mit Grundwasser gespeist wird. Diese Technik sorgt für natürliche Kühlung und spart jährlich Hunderte Tonnen CO₂ ein.

Und: Hier umfasst Urlaub nicht bloß Unterkunft, sondern auch Einblick – in nachhaltiges Wirtschaften, saisonale Küche und die Kunst, mit der Natur zu arbeiten. Auf dem großzügigen Gelände gibt es ein Restaurant, einen Landmarkt (im Ausmaß eines reich bestückten Supermarkts) und die Möglichkeit für interessante Erkundungen der spannenden Region mit E-Bikes. Ganz nah liegen die vielen Thermen der Gegend, etwa die Vita Classica Therme Bad Krozingen oder die Cassiopeia Therme in Badenweiler und die Balinea Thermen in Bad Bellingen. Ebenfalls lohnenswert: Ein Besuch der Fauststadt Staufen im Breisgau, wo der Volkssage nach der legendäre Gelehrte und Teufelsbündner Doktor Faust gestorben ist und die bekannte Spirituosen-Brennerei „Schladerer“ beheimatet ist.

www.bohrerhof.de

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