Wie in den Hamptons

Eine urbane Gartenoase im Halbschatten besticht mit maritimen Elementen

gartendesign_Landschaftsarchitektur_muenchen_burkersroda_IMG_5095_19_700pixel

Ein maritimer Stil in hellen Naturtönen und Weiß macht einen kleinen Münchner Stadtgarten nach seiner Umgestaltung durch CvB Gartendesign aus München zum Freiraum mit Meeresfeeling. Ein Seaside oder Coastal Garden ganz wie in den amerikanischen Hamptons, mit geraden Linien und funktionalen Bereichen vom Essplatz bis zur chilligen Lounge, war der Wunsch der Bauherren, die ihre Urlaube gerne am Meer verbringen. Doch wie kann man in einem halbschattigen Garten, der von zwei Bäumen dominiert wird, das Gefühl der Hamptons erreichen? Dies war der erste Gedanke der Gartenarchitektin Christiane von Burkersroda, die mit geschickten Lösungen aus dem Garten die gewünschte Oase schuf – vor allem durch den Verzicht auf eine Rasenfläche zugunsten der neuen Aufenthaltsräume und speziell bepflanzter Areale sowie den maritimen Gedanken unterstützenden Materialien.

Auch eine alte und sehr breit gewordene Thujahecke musste weichen, ebenso wie eine lockere Ansammlung von Blütensträuchern. Durch eine komplett neue Raumaufteilung erhielt die zu einer Eigentumswohnung eines Mehrfamilienhauses gehörende Freifläche mit rund 80 m² schließlich ein völlig neues Gesicht. Immergrüner Sichtschutz, teilweise als Bambushecke, trägt zur zwanglosen Atmosphäre bei. Hortensien in Weiß und punktuelle Bepflanzung in kühlen Tönen unterstreichen den neuen Charakter. Zwei unterschiedlich gestaltete Sitzbereiche auf einer Ebene sowie ein dritter Bereich im Halbschatten mit einem schönen Plätzchen mit Liegestuhl sorgen für Struktur, wobei bei der Materialauswahl bewusst auf helle Komponenten gesetzt wurde: Das helle Holz der Garapa und Österreichische Gebirgslärche für den erhöhten Terrassenbereich mit Essplatz und Lounge sowie cremefarbener Thüringer Travertin, dessen warme Farbe an einen Sandstrand erinnert, bilden die für das Oceanfeeling nötigen Grundkomponenten. Das Pflanzkonzept setzt weitere Akzente, etwa durch das helle Grün des Fargesia, ein frostharter und relativ schmalwüchsiger Säulenbambus als Solitär. Dieser hebt sich gut von dem dunklen Efeu ab, das in den Zaun als Sichtschutz eingeflochten ist. Eine niedrige Japan-Segge hellt mit ihren Randstreifen dunklere Bereiche auf. Kleines Immergrün – eine robuste bodendeckende Pflanze und immergrüner Alleskönner im Schatten und unter Bäumen – paart sich mit dem Pyrenäen-Storchschnabel, der am Boden für zierliche Blütenaspekte sorgt. Später im Jahr kommen außerdem noch üppige Herbstanemonen ins Bild. In der Dämmerung oder nachts taucht eine dezente Beleuchtung den neuen Garten in ein warmes Licht: Bodeneinbaustrahler wurden in das Holzdeck eingelassen und so ausgerichtet, dass ihr Licht von unten die Mauer und die Sichtschutzwand zum Nachbargarten streift. Auch die beiden Solitär-Bambusse werden mit einem Strahler beleuchtet, wodurch die Senkrechte betont wird und ein gutes Raumgefühl entsteht.​

www.cvb-gartendesign.de

Fotos:

Christiane von Burkersroda

(Erschienen in CUBE München 02|21)

Nothing found.

Die Bienen

Haushaltsauflösung & Entrümpelung

Ein klares Statement

Test- und Innovationszentrum für den Motorsport mit aerodynamischer Architektur

Haus mit zwei Gesichtern

Drei schmale Satteldächer prägen ein Doppelhaus für zwei Parteien

Zwischen Produktion und Pause

Die neue Kantine auf dem HAKRO Campus

Nothing found.

Arbeiten mit Wohlfühlfaktor

Stimmiges Gesamtkonzept für gemeinsames und kreatives Arbeiten

_MG_3643_mid_10_700pixel

Querdenker und Häuserretter

Der Münchner Architekt Peter Haimerl kombiniert Vergangenheit und Zukunft

02_AuerWeber_Lab48_DS_6708_-C-_Aldo_Amoretti_19_700pixel

Auftakt des Innovation-Hub

LAB 48 – das erste Gebäude der neuen Stadt am Münchner Flughafen

Das Bessere ist des Guten Feind

Ein Hotel zeigt wie kultivierte Gastlichkeit aussehen kann

SAM_1641_15_700pixel

Ruhe, entspannung, Zufriedenheit

Ein paradiesischer Privatgarten am Stadtrand Münchens

2_42_700pixel

Stern des Südens

Die Architekten machen sich das Gefälle des Hanggrundstücks zunutze und lassen das Haus über die Wanne im Untergeschoss auskragen.

Arbeiten mit Wohlfühlfaktor

Stimmiges Gesamtkonzept für gemeinsames und kreatives Arbeiten