Offen & inspirierend

Büroflächen überzeugen durch Zonen für Arbeitsbereiche und Gemeinschaftsflächen

IMG_0629-1-Kopie_15_700pixel

Wie wollen wir arbeiten? Was ist für uns wichtig? Diese Fragen konnte sich die 40-köpfige Crew vom Handwerksbetrieb Team Simon stellen, als der Umzug in den eigenen Neubau mit Ausstellungsflächen zu Fliesen, Parkett, Keramik und Naturstein anstand. Die Antworten auf diese Fragen wurden räumliche Realität, denn Alexa Schraverus von designraum schuf nach diesem Findungsprozess auf zwei Etagen ein perfekt zugeschnittenes, kommunikatives Raumkonzept mit überraschend offenen Flächen und einer mutigen und inspirierenden Farbwelt mit humorvollen Details, Schaukeln und Loungebereichen. Die unterschiedlichen Zonen laden dazu ein, inmitten eines Arbeitsprozesses nicht nur in Kontakt zu treten, sondern durch einen Platzwechsel auch die Perspektive zu ändern, um kreative Lösungen zu finden.
 
Wichtiger Ausgangspunkt für die Zonierung der Flächen und Räume auf insgesamt zwei­mal 600 m² war der Wunsch aller im Arbeitsprozess mit allen in Kontakt stehen zu können. Das gilt übrigens auch für den Chef, der sich immer mit Laptop inmitten seiner Mitarbeiter:innen befindet, um für sie ansprechbar zu sein. Um im Zentrum beider Etagen Raum für die Gemeinschaftszonen zu schaffen, hat die Innenarchitektin die (Einzel-)Arbeitsplätze entlang der Außenwände angeordnet. So entstand in der Mitte jeder Etage Raum für Küchen mit großen Tischen – schließlich kocht und isst das Team jeden Tag gemeinsam. Auf einem Podest aus Seekieferplatten befindet sich der Besprechungsraum. Die ursprünglich als Verpackungsmaterial eingesetzten Platten wurden hier mit hochwertigen Schreinerdetails verbaut und auf Gehrung gefaltete Stufen laden zum Sitzen ein. Überall finden sich Nischen für Teambesprechungen in unterschiedlichsten Größen. Sogar der Vorraum des Unisex-WCs ist so einladend gestaltet, dass er kurzerhand auch mal als Telefonplatz herhält.

Bei aller charmanten Farbigkeit und wie zufällig angeordneten bunten Stühlen und Sitzgelegenheiten: Die einzelnen Nutzungsflächen sind klar strukturiert und ihre Funktionen deutlich zu erkennen. Die Arbeitsbereiche mit schwarzen Stühlen, Schreibtischen und Regalen kontrastieren mit den wohnlicheren und farbigen Gemeinschafts- oder Rückzugsflächen. Passend zur Hallenumgebung mit Industrial Charme setzt die Innenarchitektin auf klare, echte Materialien wie Sichtbeton, Sichtestrich, Seekieferplatten, Stahl sowie unkomplizierte Textilien und Farben.

www.schraverus-innenarchitektur.de

Fotos:

Daniel Böth

(Erschienen in CUBE Frankfurt 03|23)

Innenarchitektur:

Alexa Schraverus Innenarchitektur
www.schraverus-innenarchitektur.de

Schreinerei:

Brüggemann Innenausbau
www.brueggemann-innenausbau.de

Leuchten:

Vibia
www.vibia.com
Petite Friture
www.petitefriture.com
Seletti
www.seletti.it

Mobiliar:

Vitra
www.vitra.com
Hay
www.hay.dk

Tapeten:

Daisy James
www.daisyjames.eu

Farbe:

Farrow&Ball
www.farrow-ball.com

Nothing found.

Eine einfache Antwort

Reversibles Haus aus Holz reagiert durchdacht auf Topografie und Klimaveränderung

Weißer Würfel

Kubisches Einfamilienhaus im Grünen, räumlich und energetisch neu gedacht

Erlebnis Eis

Eine Eisdiele in der Düsseldorfer City geht mit einem ganzheitlichen Konzept neue Wege

Im Geist Des Ortes

Behutsame Sanierung der Nord-Ost-Kirche schafft neue Präsenz und moderne Standards

Nothing found.

GSH_004_15_700pixel

Schnittpunkt & Begegnungsort

Der Mensa- und Verwaltungsneubau einer Mainzer IGS wertet das Schulangebot deutlich auf

JMF-24-09-20_DSF6291-96_19_700pixel

Gegengewicht

Neuer Museumskomplex begreift sich als Zentrum für jüdische Kultur

200819-20_hainau_wendenius-hof-schlafhaus-werkstatt_schreyerdavid_45_700pixel

Geglückte Verbindung

Denkmalgerechte und ökologische Sanierung eines alten Fachwerkhofs

19_3426_15_700pixel

Klare Architektursprache

Großzügiges Familiendomizil wurde geschickt aus der Hanglage heraus entwickelt

Gestalteter Wandel

Ein Büroprojekt zeigt, wie Farbe, Material und Haltung eine Kanzlei verwandeln

Ein Haus für alle

Ein Haus für alle

1960er-Jahre-Bungalow verwandelt sich in eine inklusive Wohngemeinschaft

DJI_0931-3_15_700pixel

Klare Linien

Wohnungsbau vereint zeitlose Architektursprache und Energieeffizienz

SHND0133_15_700pixel

Das Beste rausgeholt

Die Sanierung einer Gebäudehälfte aus den 1950ern schafft ein Traumhaus für eine junge Familie