Erlebnis und Genuss

Funktional und freundlich umgebautes Mitarbeiterkasino lädt zum Verweilen ein

dz_bank_betriebsrestaurant_CF020954_15_700pixel

Der Wohlfühlgedanke war bei den Umbaumaßnahmen für das Kasino der DZ Bank stets im Hinterkopf bei den Planungen von Architekten Theiss. Dabei haben die Planer gleich mehrere Ziele in Einklang gebracht. Das Gestaltungs- und Materialkonzept erzeugt einerseits eine helle und freundliche Atmosphäre, die im Sitzplatzbereich mit wohnlichen Materialien für einen angenehmen Aufenthalt sorgt, und unterstützt andererseits den hohen Anspruch an Funktionalität im Bereich der Speiseausgabe. Die unterschiedlichen Funktionen wurden so gestaltet, dass das Kasino als Ganzes erlebbar bleibt und stets verschiedene Blickperspektiven durch die Räumlichkeiten ermöglicht. Diese Herausforderung wurde hauptsächlich gelöst, indem die Bewegungsabläufe der unterschiedlichen Funktionen neu organisiert wurden.

Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, führt ein als zentrale Achse angelegter Gang die Besucher vom Haupteingang zu den gegenüberliegenden Ausgabeinseln und dem Front­cooking-Bereich. Die Tablettausgabe befindet sich auf dem Weg zur Essensausgabe, wo Monitore das Speisenangebot anzeigen. Nach Erhalt der ausgewählten Speise an der Theke, kann sich der Gast an den verschiedenen Ausgabeinseln mit Beilagen, Salaten, Desserts, Getränken etc. versorgen. „Für Gastraum und Essensausgaben haben wir ein ganzheitliches Gestaltungskonzept entwickelt. Dabei haben wir auf eine durchgängige, reduzierte Materialwahl gesetzt, deren Qualität in Verbindung mit gezielten Akzenten entsteht“, erläutert Alexander Theiss. Eine Mittelachse teilt den Sitzplatzbereich in eine südliche und eine nördliche Hälfte. Um vielfältige Sitzgelegenheiten für die unterschiedlichen Arten von Mittagspausengestaltung zu schaffen, entstanden hier unterschiedliche Zonen. Im südlichen Fassadenbereich befinden sich vorwiegend Plätze an Tischen mit normaler Höhe, während sich im nördlichen Bereich Hochtische und normale Tischhöhen abwechseln. Im südlichen Sitzplatzbereich planten die Architekten zudem den vom Bauherren gewünschten Raum für Veranstaltungen ein. „Durch Entfernen der losen Möblierung kann hier eine attraktive Fläche geschaffen werden, die ca. 170 Menschen Platz bietet. Akustik, Beleuchtung, Medien- und Raumlufttechnik wurden auch für diese Nutzung ausgelegt.“

Die Anordnung der Sitzbänke, unterschiedliche Bodenbeläge und verschiedene Beleuchtungsarten unterstreichen die unterschiedlichen Zonen, so erlebt der Besucher schon beim Betreten des Kasinos die Großzügigkeit des Raumes mit all seinen Funktionen. Die beabsichtigte Transparenz wird durch die raumhohe Verglasung in der Fassade verstärkt, die eine Blickbeziehung vom Innenhof an der Erlenstraße bis hin zur Mainzer Landstraße ermöglicht. Daher wurde auch für die Flurwand eine raumhohe Verglasung gewählt: „Somit entsteht immer eine transparente, spannende Verbindung mit einer gemütlichen Atmosphäre.“

www.architekten-theiss.de

Fotos:

Jean-Luc Valentin
www.foto-valentin.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 02|20)

Nothing found.

Spagat gelungen

Aufstockung setzt auf Bauen im Dialog mit dem Bestand aus den 1960er-Jahren

Harmonische Nachverdichtung

Aus Platz für eine Familie wird Wohnraum für fünf Parteien

Zeit für Wandel

Ein etablierter Bürostandort wird in ein Innovationscenter transformiert

Nothing found.

DAW_NetWork_Raum3-2_15_700pixel

Inspirierende Wirkung

Meetingräume ermöglichen neue Wege der Zusammenarbeit

Historisch & modern

Sanierung und Erweiterung des Crespo Hauses interpretiert ein Stück Frankfurt neu

Futuristisches Topping

Futuristisches Topping

Das Bürohaus „united82“ in der Neuen Mainzer Straße verbindet Klassik und Moderne

Firmengeschichte zeigen

Identitätsstiftende Bürogestaltung für ein Stahlbeton-Unternehmen

DSC01730_b_19_700pixel

Schönes Schattenplätzchen

Lamellendach sorgt auch an heißen Tagen für angenehme Terrassenstunden

P1100838_15_700pixel

Gärten mit Vergangenheit

Gartenanlagen auf ehemaligem Hafengelände nehmen die Industriegeschichte auf

Ziegel statt Styropor

Ein Neubauprojekt zeigt, wie auch sozialer Wohnungsbau komfortabel und dauerhaft sein kann

RS_1701_Symmetrisch_03_15_700pixel

Sonniger Nordhang

Schieferfassade, Rathscheck Schiefer, Andreas Schuchardt,