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Urbaner Turm

Der Limmat Tower setzt den städtebaulichen Schlussstein des Limmatfelds

Die urbane Verdichtung zwischen Zürich und Baden wurde in den letzten Jahren kontinuierlich... mehr

Die urbane Verdichtung zwischen Zürich und Baden wurde in den letzten Jahren kontinuierlich vorangetrieben. In Dietikon, dem verkehrstechnisch optimal erschlossenen Zentrum des Limmattals, ist auf einem ehemaligen Industrieareal der neue Stadtteil Limmatfeld entstanden. Den markanten Abschluss des Quartiers mit Wohn- und Geschäftshäusern bildet der 80 m hohe Limmat Tower. Das Hochhaus aus der Feder von huggenbergerfries Architekten tritt aus der Ferne als Solitär in Erscheinung und fügt sich in der Nahwirkung mit seinem massiven Sockelbau und einem verbindenden Plateau in das städtebauliche Muster des Gesamtkomplexes ein.

Der 28 Stockwerke hohe Turm nimmt die Geometrie des Grundstückes auf und entwickelt sich aus dem sechsgeschossigen Sockelbau über die Rücksprünge zu einem regelmässigen Fünfeck. Der Sockel mit doppelgeschossiger Kolonnade begleitet den Eintritt in das neue Quartier. Ein Rücksprung in der 11. auf der Ostseite und ein weiterer in der 15. Etage auf der Westseite verleihen dem Limmat Tower seine charakteristische Silhouette. Im Erdgeschoss sind zur Strasse hin Ladenlokale sowie Gastronomie und zur ruhigen Hofseite hin Mietwohnungen platziert. In den oberen Stockwerken des Limmat Towers befinden sich 98 Eigentumswohnungen, die mit Smart-Home-Technologien und einem Komfortlüftungsystem ausgestattet sind. Den Abschluss bilden acht Maisonnette-Wohnungen, die jeweils über eine private Dachterrasse verfügen.

Den Eingangsbereich des Gebäudes prägt eine Wand aus hinterleuchtetem Onyx über der Briefkastenanlage. Die mit Travertin verkleidete zentrale Halle zeichnet den fünfeckigen Grundriss des Limmat Towers nach. In die Wohnungen gelangt man über ein grosszügiges Entrée, aus dem sich die Wohn- und Essräume jeweils über Eck entwickeln. So öffnet sich in jeder Wohnung der Panoramablick über das Limmattal. Die privaten Aussenräume sind als Loggien angelegt und mit einer schiebbaren Verglasung versehen. Die Wohnungen bei den Volumenrücksprüngen verfügen über eine grosse vorgelagerte Terrasse.

Die Gestaltung der Fassade unterstützt optisch die Vertikale. Ihre gefaltete Struktur entwickelt sich kontinuierlich von den unteren Stockwerken zum oberen Abschluss. Die Fassadenoberfläche aus Alucobond nimmt durch ihren feinen Glanz die Licht- und Wetterstimmungen der Umgebung auf. So verbindet sie den Baukörper optisch mit dem Himmel und unterstreicht die Höhe des Gebäudes.

www.alucobond.com
www.hbf.ch

Architekten: Huggenbergerfreis Architekten www.hbf.ch Fotos: Beat Bühler... mehr

Architekten:

Huggenbergerfreis Architekten
www.hbf.ch

Fotos:

Beat Bühler
www.beatbuehler.ch