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Leben am Puls der Stadt

Wo einst Zahnräder produziert wurden, hat urbane Wohnqualität Einzug gehalten

Die Industriezone auf dem Maag-Areal wandelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem der... mehr

Die Industriezone auf dem Maag-Areal wandelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem der trendigsten und boomendsten Gebiete der Stadt. Die Mischung aus städtischem Leben und vielseitiger Kultur haben das ehemalige Areal der Maag-Zahnräder AG zu einem der begehrtesten Wohngebiete in Zürich gemacht. Mit der Überbauung Maaghof sind hier 220 Wohnungen und 2΄200 m2 Dienstleistungsflächen entstanden. Das neue Angebot stärkt den Nutzungsmix und die urbane Qualität des Quartiers.

Im Auftrag der Swiss Prime Site AG realisierte der Totalunternehmer Steiner AG mit Oester Pfenninger Architekten und Rutz Architekten, Zürich, eine Immobilie, die eine spannende Mischung aus erholsamer Ruhe und urbanem Leben offeriert. Das gesamte Gebäude besteht aus Flügeln, die mit dem benachbarten Einzelbau eine Einheit bilden. Im Innenhof prägt ein ruhiger Park mit Bäumen das Erscheinungsbild. Im Aussenbereich pulsiert das kulturelle Leben der Stadt. Die L-förmige Liegenschaft besteht aus 83 Eigentumswohnungen mit 2,5 - 5,5 Zimmern und 137 Mietwohnungen mit 1,5 - 4,5 Zimmern. Den grosszügig geschnittenen, lichtdurchfluteten und komfortablen Wohnungen steht im Erdgeschoss zudem eine weiträumige Fläche, die der sozialen oder kommerziellen Nutzung dient, zur Verfügung.

Die Gesamtvolumetrie des Gebäudekomplexes ist mit zwei Einschnitten strukturiert. Das klare Konzept gliedert die drei Gebäudeteile mit dem benachbarten Einzelbau. Dieses Ensemble umschliesst den gemeinschaftlichen Wohnhof, der gegen Osten mit den grosszügigen dreigeschossigen Durchgängen in direktem Bezug zum urbanen Strassenraum steht. Mit einer auf 12,5 m reduzierten Gebäudetiefe im nördlichen Bereich konnte der Strassenraum erweitert werden und schafft somit einen Übergang zum Mobimoplatz. Dabei wird die städtebauliche Präsenz des markanten Mobimo Towers unterstützt. Zur Fassadengestaltung wurde ein Geflecht von Bändern eingesetzt. Darin wurden die Brüstungsbänder mit vertikalen Wandelementen verwoben. Die horizontalen Bänderungen gliedern das Gebäude durch unterschiedliche Farbigkeit und Textur. Dieses Spiel mit Thema und Variation wird durch etagenübergreifende Wandscheiben in den Durchgängen und Stirnwänden in den Gebäudefugen verstärkt.

Alle Wohnungen wurden nach ihrer Fertigstellung in kürzester Zeit verkauft oder vermietet. Der Vermarktungserfolg ist sowohl auf die überzeugende Qualität des Angebots und die marktgerechte Preisgestaltung als auch auf die Attraktivität des Standorts zurückzuführen. Das Maag-Areal grenzt direkt an den Bahnhof Hardbrücke, einen der am stärksten frequentierten Bahnhöfe der Schweiz.

www.op-arch.ch
www.rutzarchitekten.ch
www.steiner.ch

Architekten: Oester Pfenninger Architekten www.rutzarchitekten.ch Fotos: Ralph Bensberg mehr

Architekten:

Oester Pfenninger Architekten
www.rutzarchitekten.ch

Fotos:

Ralph Bensberg