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Haus am Park

Neues Quartiershaus im Sonnenwendviertel fertiggestellt

Seit 2016 entsteht entlang des Helmut-Zilk-Parks, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Wien,... mehr

Seit 2016 entsteht entlang des Helmut-Zilk-Parks, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Wien, das Sonnwendviertel Ost, ein gemischt genutztes, kleinteiliges Quartier. Elf der Gebäude wurden im Masterplan als „Quartiershäuser“ gekennzeichnet mit der Besonderheit einer öffentlichen Erdgeschosszone, die zur Belebung des unmittelbaren Umfelds beitragen soll. Direkt am Helmut-Zilk-Park wurde nun vom Architekturbüro feld72 das „Haus am Park“ fertiggestellt, das die prominente Ecklage durch einen Hochpunkt verdeutlicht.

Charakteristisches Merkmal des Turmbaus sind die Staffelung sowie Vor- und Rücksprünge, die dem Haus ein signifikantes Erscheinungsbild geben und gleichzeitig den Lichteinfall zu den Nachbargebäuden und zum eigenen Atrium optimieren. Der kompakte Baukörper besteht aus einem zweigeschossigen Sockel, der im Erdgeschoss öffentliche Nutzungen und im Obergeschoss Büroflächen anbietet. Die beiden Geschosse sind betont öffentlich wirksam gestaltet und erzeugen durch den Einsatz großer Glasflächen und Profilbauglas-Elementen eine eigene architektonische Sprache. Die folgenden Geschosse sind ausschließlich dem Wohnen gewidmet. Französische Fenster mit metallischen Laibungen, strukturierte Putzflächen und spielerisch versetzte Balkone kennzeichnen das äußere Erscheinungsbild der Wohnebenen.

Der Zugang ins Haus erfolgt unter einem weit auskragenden Stadtbalkon im ersten Obergeschoss. Darüber zieht sich eine markante Fuge durch die Fassade – das „Proszenium“, die „kleine Theaterbühne“ –, die als vor- und rückspringendes vertikales Element aus Profilbauglas schon aus der Ferne ablesbar ist. Dahinter öffnet sich der natürlich belichtete Erschließungskern mit übereinander angeordneten Gemeinschaftsräumen. Die unterschiedlich ausgeformten Ebenen in Kombination mit einem Spiel aus Licht und Farbe bieten den Bewohnern tagtäglich ein abwechslungsreiches Raumerlebnis. Ebenso abwechslungsreich erweisen sich die Dachlandschaften, die in Zusammenarbeit von Yewo Landscapes und Susanne Kallinger gestaltet wurden. Während die Gemeinschaftsterrasse „Chilletarium“ auf dem Dach des vierten Stocks ganz der Entspannung dient, können die Bewohner auf dem Dach des sechstes Stocks Gemüse anpflanzen – inklusive Panoramablick über Wien.

www.feld72.at

Fotos:

Hertha Hurnaus
www.hurnaus.com