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Grüne Visitenkarte

Differenzierte Freiräume prägen das Quartier Viertel Zwei

Nahe des Donauufers und Stadtzentrums direkt am Prater ist ein neues Quartier entstanden. Die... mehr
Nahe des Donauufers und Stadtzentrums direkt am Prater ist ein neues Quartier entstanden. Die federführend von Hinnerk Wehberg und dem Hamburger Büro WES LandschaftsArchitektur geplanten Freiräume sind die Visitenkarte des Viertel Zwei in der Krieau. Sie sind differenziert, reflektieren die unterschiedlichen Bebauungen innerhalb des Geländes, korrespondieren mit den verschiedenen Nutzungen und bilden abwechslungsreiche kleine Milieus innerhalb eines prägnanten städtebaulichen Architekturrahmens. Wichtigster Bestandteil ist der Central Park, in dessen Umfeld sich der Standort schrittweise entwickelt hat. Er macht das neue Viertel unverwechselbar und hat eine hohe Aufenthalts- und Nutzungsqualität.

Eine künstliche Landschaft mit einer großen Wasserfläche, die mit einer Stegbrücke überspannt wird, bildet das Zentrum. Der See wird von einer Promenade, Pyramiden-Eichen und einer bewegten Uferlinie gefasst. Die Uferseiten sind unterschiedlich ausformuliert: Eine klare steinerne und gestufte Erschließungskante im Süden steht im spannungsvollen Kontrast zu der weicheren, mit grünen, hügeligen Inseln überlagerten Kante im Norden. An ihrem westlichen Rand ist die Wasserfläche als Entree zum Areal mit einem Sumpfzypressenhain gestaltet. Bäume laufen von der befestigten Fläche in das Wasser hinein. Der östliche Abschluss ist als Verlandungszone konzipiert. Zwischen der bestehenden Wohnbebauung und den neuen Bürostrukturen wurde ein gemeinsamer, großer, städtischer Raum gestaltet. Die Vorgartenstraße und das Bahn-Viadukt durchqueren diesen neuen, offen gestalteten Grünraum. Die Trennung überwindend greifen Solitärbäume und großzügige Rasenflächen die Freiraumelemente nördlich der Vorgartenstraße auf. Hinzugefügte Säulenbäume als prägende Baumart charakterisieren den Raum.

Straßen, Stufen, Wege und Gassen mit unterschiedlichen Baumpflanzungen komplettieren das Angebot öffentlicher Räume im neuen Quartier. Die Modellierungen und Erhöhungen umspielen die sehr unterschiedlichen Gebäude und ermöglichen Baumpflanzungen auf der Tiefgarage. Der Freiraum schafft mit der großen Wasserfläche ein Zentrum, das die Architektur zusammenführt und den Beschäftigten und Bewohnern im Viertel Zwei eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität bietet. Das grüne Quartier wächst zur Zeit an der Trabrennbahn mit dem Viertel Zwei Plus, dessen Freiräume von der Berliner Niederlassung des Büros WES LandschaftsArchitektur gestaltet werden.

www.wes-la.de
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