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Licht – Unplugged

Kabellose Leuchten entwachsen den Kinderschuhen

Im Zuge von Smart Home, Vernetzungsfähigkeit von Produkten sowie neuen Speicher- und... mehr

Im Zuge von Smart Home, Vernetzungsfähigkeit von Produkten sowie neuen Speicher- und Lademöglichkeiten gewinnt das Leben ohne Kabel zunehmend an Beliebtheit. Von Leuchten über Lautsprecher bis zu innovativen Ladestationen – die Vorteile kabelloser Technik vereinen ästhetische und handwerkliche Faktoren, da unschöner Kabelsalat obsolet ist sowie Wandmontage, bauliche Eingriffe und aufwendige Nachinstallationen entfallen. Das offenbart ein Optimum an gestalterischer und innenarchitektonischer Flexibilität. Dadurch lassen sich Leuchten beliebig positionieren und geben so dem Raum eine immer neue Atmosphäre. Das transportable Licht ist bestes Beispiel dafür, auf Balkon, Terrasse oder dunklen Räumen ohne Strom für ausgeleuchtete Plätze zu sorgen. Seit Erscheinen der ersten kabellosen Leuchte vor zirka zwei Jahrzehnten – Taschenlampe ausgeschlossen – drehte sich das Rad an technischer Ausgereiftheit stetig weiter. So geht es u. a. darum, einen effizienten Lademodus zu gewährleisten, Speicherleistungen oder die Art des Ladens zu verbessern. Induktionsschalen bekommen nunmehr Konkurrenz, denn oftmals genügt schon ein Beistelltisch mit aktiver Ladefläche.

Doch wo holen die Geräte her, was vor nicht allzu langer Zeit durch mehr oder weniger dicke Kabel transportiert wurde? Die dahinter stehende Technik nennt sich induktive Energieübertragung. Hierbei erfolgt die Übertragung mittels eines kleinen physikalischen Tricks von einer Stromleitung mit Spule drahtlos zu einer anderen. Währenddessen entsteht ein elektromagnetisches Feld, das die Elektronen zwischen den Spulen hin und her bewegen und Wechselstrom entstehen lässt. Dieser wird im Empfangsgerät in Gleichstrom umgewandelt. Die Technik funktioniert inzwischen nicht nur bei Tisch- oder Stehlampen, auch akkubetriebene Wandleuchten rücken vermehrt in den Fokus der Gestalter. Durch magnetische Druckpunkte auf der flachen Leuchtenrückseite docken sie an einer dazugehörigen Wandhalterung an und sind so jederzeit abnehmbar und allerorts einsatzfähig. Mit den Hochleistungsakkus leuchten die Lichtquellen bis zu 100 Stunden und verfügen in Teilen sogar über eine Sensortechnik, die Bewegungen registriert. Darüber hinaus lässt sich über smarte Funktionen ein gewisser Individualitätsgrad aktivieren, beispielsweise mit verschiedenen Helligkeits- oder Farbstufen. Noch relativ jung ist der Markt für kabellose Steh- sowie Hängeleuchten. Nach wie vor konzentrieren sich die meisten Hersteller auf Tisch-, Lese- und Outdoorlampen. Das ist schade, ließe sich doch die Raumgestaltung deutlich flexibler und formal aufwerten. Denn es wirken vor allem herabhängende Lichtobjekte ohne lästige Kabel besonders ästhetisch. In Kombination mit einer minimalistischen LED-Technik avancieren sie zu äußerst filigranen und fast schwebend anmutenden Designgegenständen. Selbst biologisch wirksam sind die jüngsten Modelle inzwischen, deren Akkulaufzeit mit ungefähr vier Stunden zwar vergleichsweise niedrig erscheint. Sie zeigen jedoch eine optimale und gleichmäßige Ausleuchtung bei etwa 1.000 Lux Beleuchtungsstärke. Dieser Bereich entspricht fast Tageslichtqualität und eignet sich daher sehr gut für das Home Office oder andere Heimarbeitsplätze.

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