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Es gibt kein Generalkonzept

100 Ideen – 100 Konzepte

Coworking ist kein Phänomen der Neuzeit mehr, aber als Arbeitsplatzstrategie für Unternehmen und... mehr

Coworking ist kein Phänomen der Neuzeit mehr, aber als Arbeitsplatzstrategie für Unternehmen und ihre Mitarbeiter beginnt der Weg gerade erst. Das „Flexible-Desk-Sharing“ ist ein stark wachsendes Bedürfnis, auch für Vollzeitbeschäftigte mit sonst festen Arbeitsplätzen. Diese Art zu Arbeiten bringt eine gewünschte Abwechslung in den Arbeitsalltag, denn sie unterliegt im weitesten Sinne anderen Regeln und Nutzer­anforderungen. Die New Work-Generationen fordern dementsprechend neue Raumkonzepte ein, die sich abseits der klassischen Bürostrukturen bewegen. Das Interieur ist deutlich flexibler, um auf verschiedene Raumaufteilungen, Arbeitssituationen und Nutzungsmodalitäten in kürzester Zeit zu reagieren. Zusehends wandelt sich die Einrichtung von provisorisch wirkendem Interieur zu designorientierter Ausstattung. Sich wohlfühlen mit Wohnzimmeratmosphäre, flankiert mit hochwertigen Materialien rücken also in den Fokus der meisten Coworking Spaces. Und weil sich der anfängliche Gedanke von hippen Coworkern mit Start-up-Mentalität zu einer professionell unternehmerischen Strategie entwickelte, werden zudem die Angebote der Standorte ausgefeilter und raffinierter. So wird man überrascht vom Einfallsreichtum einiger Coworking-Anbieter und ihrer Gebäude und Locations, die aufgrund ihrer Vornutzung nicht unmittelbar erkennen lassen, wie und wofür sie aktuell verwendet werden. Kirchen, Tabledance-Bars oder Züge verwandeln sich nach architektonischem Konzept in moderne Arbeitsplätze. Letzteres praktiziert etwa die deutsche Bahn für Pendler und Geschäftsreisende. Nachdem ein Pilotprojekt am Berliner Hauptbahnhof positives Echo fand, möchte der Konzern nun Bahnhöfe in ganz Deutschland mit Coworking Flächen ausstatten, die ebenso für Nichtreisende zugänglich sind. Zwischenzeitlich wollen weitere Unternehmen vom Erfolg des Coworkings partizipieren und wandeln ihre ungenutzten Flächen zu flexiblen Arbeitsplatzmodellen um, wie es beispielsweise der Münchner Siemenskonzern vollzieht. Sechs Coworking Spaces wurden bereits eingerichtet. Dort sitzen Dienstleister aus der Filmproduktion, Programmierer, Produktdesigner, Werbeagenturen und Start-ups. Auch die Deutsche Bank verinnerlicht das Modell und eröffnete in Berlin das Quartier Zukunft. Auf 1.700 m² finden Kunden in dieser Omnichannel-Filiale neben einem Café, einer Kita und einem Garten gleichermaßen Coworking Plätze. Im „Gewächshaus“ entwickeln Gründer ihre Ideen und erhalten zugleich Expertise des Bankpersonals. In den nachfolgenden drei Konzepten beleuchten wir die Differenzierungsmerkmale für ein erfolgreiches Coworking.

(Erschienen in CUBE Inspire Coworking 2019)

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