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Es bleibt in der Familie

Aus dem Elternhaus wird ein völlig neues Heim für die nächste Generation

Vier Wände, tausend Kindheitserinnerungen. Das Elternhaus zu übernehmen und seine Kinder dort... mehr

Vier Wände, tausend Kindheitserinnerungen. Das Elternhaus zu übernehmen und seine Kinder dort aufwachsen zu lassen, wo man selber groß geworden ist, ist ein schöner Gedanke. Wichtig ist nur, dem Haus seine eigene Persönlichkeit zu geben. So geschehen in diesem Einfamilienhaus. Nachdem die Eltern des jetzigen Eigentümers in eine Wohnung gezogen sind, übernahm der Sohn gemeinsam mit seiner Partnerin das Elternhaus und ließ es nach seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen umbauen und komplett sanieren. „Unserem Auftraggeber war es wichtig, einen klaren Schnitt zum bestehenden Design zu machen und ein eigenes Heim zu schaffen“, erklärt Markus Kirchhofer, Geschäftsführer und Inhaber des beauftragen Büro bel étage ag. Aus der klassischen Handschrift eines Architekten mit beigen Bodenplatten, weißen Wänden und heller Küche sollte etwas ganz und gar neues entstehen. Um das zu erreichen, entschied sich das Paar nicht nur für eine neue offene Raumaufteilung. Die beiden bewiesen auch jede Menge Mut zu Farbe und neuen Materialien. Vielen Zonen, die eher schmal und eng bemessen waren, wurde durch das Herausbrechen von Wänden eine neue Großzügigkeit geschenkt. „Damit konnten wir das beklemmende Gefühl, das durch die Enge hier und da aufkam, brechen und neue Strukturen für die Besitzer schaffen“, so Kirchhofer. Als Bodenbelag kommt klassisches Eichenparkett zum Einsatz, das sich schlicht über die ganze Fläche ausbreitet und auf diese Weise den Leitgedanken des großzügigen Wohngefühls unterstreicht. Über einen Großteil der Fläche wurde eine Akustikdecke eingebaut und freistehende Raumtrenner, die in technischer Hinsicht wichtig sind, mit Tapeten so gestaltet, dass sie rundum zum coolen Hingucker werden. Der gesamte Innenausbau sowie das Küchendesign wurde von bel étage ag kreiert und vom Schreiner hergestellt und montiert. Eine Besonderheit sind die Küchenfronten von Abet Polaris, die mit einer samtigen, weichen und dennoch gut abwaschbaren Oberfläche überraschen. Küchengeräte von Bora und Miele unterstreichen in funktionaler Hinsicht den hohen Anspruch der Besitzer. Insgesamt dauerte die Planung 6 Monate, die von langen und intensiven Gesprächen mit der Bauherrenschaft geprägt war. Eine Zeit, die sich gelohnt hat – schließlich konnten die Eigentümer nach einer Realisierungszeit von nur 6 Wochen in ein vollkommen neues Haus ziehen, in dem sie fortan eigene neue Erinnerungen schaffen können.

www.beletage.ch


Fotos:
Philipp Koch
www.imagestudio.ch

(Erschienen in CUBE Select 01|24)