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Internationale Konferenz zum „Museum der Zukunft“

Bürger und Bürgerinnen sind gefragt

Vorschau: 1Linden-Museum-Stuttgart-Copyright-Linden-Museum-Stuttgart-Foto-A-Dreyer

Das neoklassizistische Gebäude wurde nach den Plänen des Architekten Georg Eser gemeinsam mit der Stuttgarter Architektensozietät Bihl & Woltz im Jahr 1911, nach rd. 18 Monaten Bauzeit, fertiggestellt und am 28. Mai 1911 eröffnet.

Vorschau: 2Linden-Museum-Stuttgart-Copyright-Linden-Museum-Foto-Harald-Volkl

Das Linden-Museum in Stuttgart am Hegelplatz ist ein staatliches Museum für Völkerkunde. Es gehört zu den größten Völkerkundemuseen in Europa und verfügt über Sammlungen von Weltrang.

Vorschau: Studentische_Entwu-rfe_1

Studentische Entwürfe für eine fiktive Aufgabenstellung im Rahmen eines Seminars des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart.

Vorschau: Studentische_Entwu-rfe_2

Studentische Entwürfe für eine fiktive Aufgabenstellung im Rahmen eines Seminars des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart.

Vorschau: Studentische_Entwu-rfe_3

Studentische Entwürfe für eine fiktive Aufgabenstellung im Rahmen eines Seminars des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart.

Vorschau: Studentische_Entwu-rfe_4

Studentische Entwürfe für eine fiktive Aufgabenstellung im Rahmen eines Seminars des Instituts für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart.

Im Dialog mit einer hochrangig besetzten internationalen Expertenrunde aus Wissenschaft und Architektur sowie Museumsleuten möchte das Linden-Museum Stuttgart gemeinsam mit interessierten Bürgern und Bürgerinnen über zukunftsweisende Konzepte für ethnologischen Museen, über moderne Museumsarchitektur und über die Rolle eines ethnologischen Museums für Stuttgart im Rahmen einer zweitägigen Konferenz diskutieren. Zu dieser Konferenz unter dem Titel „Das neue Museum. Ideen für das ethnologische Museum der Zukunft“ am Freitag, 28. Februar 2020, von 9.30 bis 18 Uhr und Samstag, 29. Februar 2020, von 9 bis 19 Uhr im Hospitalhof Stuttgart sind alle Bürger und Bürgerinnen eingeladen, ihre Meinungen, Ideen und Vorstellungen einzubringen. Anlass für diese hochkarätig besetzte Tagung sind die Überlegungen zu einem neuen ethnologischen Museum in Stuttgart. Impulsgeber für die Konferenz ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Veranstaltung wird von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit einem Grußwort eröffnet.

Der erste Themenblock der Tagung widmet sich der konzeptionellen Arbeit ethnologischer Museen. In einer zunehmend von Diversität gezeichneten Gesellschaft gilt es, die gesellschaftliche Rolle und Relevanz ethnologischer Museen neu zu verhandeln. Im Gespräch mit Friedrich von Bose (Humboldt-Universität Berlin) thematisieren die Direktorinnen Inés de Castro (Linden-Museum Stuttgart), Léontine Meijer-van Mensch (Grassi Museum Leipzig) und Barbara Plankensteiner (Museum am Rothenbaum, Hamburg) aktuelle Veränderungen, Herausforderungen und neue Ideen für die Entwicklung ethnologischer Museen. Im Anschluss gibt es von den geladenen SprecherInnen Impulsvorträge zum Themenschwerpunkt „Museumskonzepte – zwischen Partizipation, Dekolonisierung und Zusammenarbeit mit neuen Partnern“. Sumaya Kassim (Autorin/Kuratorin) spricht über ihre Initiative „Decolonize the Museum“. Hamady Bocoum, Direktor des neuen Museums für Schwarze Zivilisationen in Dakar, umreißt, wie Museen auf dem afrikanischen Kontinent mit ethnologischen Museen in Europa zusammenarbeiten können. Im Panel diskutieren die SprecherInnen mit der Kulturwissenschaftlerin Nora Sternfeld.

Der zweite Konferenztag am Samstag, 29. Februar, richtet den Blick auf die Architektur von Museen und fragt nach den Möglichkeiten, die ein Museumsneubau für die Museumsarbeit, aber auch für die Stadtgesellschaft bietet. Dazu gibt es Impulsvorträge von Marieke van Bommel (Museum aan de Stroom, Antwerpen), Michael Riedijk (Architekt) und Andreas Hofer (IBA Stuttgart). Am Nachmittag geht es um das Thema „Museum und Stadt/Gesellschaft“. Mit Moderatorin Sara Dahme diskutieren: Bonita Bennett (District Six Museum Kapstadt), Nora Landkammer (Zürcher Hochschule der Künste) und Olimpio Alberto (Forum der Kulturen). 

Im dritten Themenblock der Tagung geht es schließlich um die Frage, was ein Museumsneubau für das Linden-Museum für die Stadt und Gesellschaft bedeutet. Dabei steht auch die Frage im Mittelpunkt, welche Möglichkeiten der Mitgestaltung sich den Menschen in Stuttgart bieten. Im Panel diskutieren VertreterInnen der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg sowie des Linden-Museums. Gefördert wird die Konferenz „Das neue Museum“ innerhalb der Initiative  „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ der Landesregierung Baden-Württemberg.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch, es wird simultan übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Anmeldung unter 
www.lindenlab.de/konferenz