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Zukunftsweisend zeitlos

Neubau eines Firmengebäudes als Markenzeichen

Weltweit führend in der Automatisierungstechnik, legt die Firma Festo großen Wert auf klare... mehr

Weltweit führend in der Automatisierungstechnik, legt die Firma Festo großen Wert auf klare Architekturformen mit technischem Anspruch. Als Ziel des Neubaus formulierte das Unternehmen ein nachhaltiges, zeitloses sowie zukunftsweisendes Markenzeichen.

Der Rhombus als Grundform des AutomationCenters resultiert aus der Funktion des Gebäudes mit 16 ober- und zwei unterirdischen Etagen. Ausgerichtet an der städtebaulichen Situation, reagiert die Kubatur auf Luftströme (Winddruck und -sog) sowie auf den Licht- und Wärmeeinfall. Eine der Spitzen zeigt wie eine Kompassnadel auf die Firmenzentrale und stellt einen wichtigen Sichtbezug zum Werk her. In den beiden gläsernen Spitzen bewegen sich Panoramaaufzüge, von denen aus sich die Höhe bewusst erleben lässt. Die Bewegungen des Fahrstuhls stehen nach außen für die Dynamik des Unternehmens. Durch die Verwendung von Glas als Fassadenmaterial nimmt das 67 m hohe Gebäude die wechselnden Wetter- und Lichtstimmungen auf und passt sich der Umgebung an. Gleichzeitig wurde dem Wunsch des Bauherren nach einer kristallinen Anmutung entsprochen. In den Innenräumen gewährleisten die elektrochromen Gläser trotz heruntergelassenen innenliegenden Sonnenschutzscreens einen Weitblick aus prominenter Lage. Die eigens für diesen Bau umgesetzte Abluftfassade sorgt dafür, dass die durch die Sonneneinstrahlung erwärmte Luft noch zwischen Scheibe und Screen abgesaugt wird, bevor sie in den Raum gelangt. Über einen Eisspeicher in Kombination mit Geothermie werden die Räume auf einer Bruttogeschossfläche von 12.000 m2 gekühlt sowie mit Wärme versorgt.

Erstmalig wird ein Roboter als vollautomatisches Fassadenreinigungssystem eingesetzt. Die Grundrisse sind frei gestaltbar, sodass alle denkbaren Funktionen wie Applikationszentren, Labore, Büros, Schulungs- und Konferenzräume leicht umgesetzt werden können. Wenige Stützen und bauteilaktivierte Decken mit Rasterlochung, die alle technischen Ausstattungen aufnehmen, ermöglichen die großen, flexiblen Flächen. Die Aufteilung der Büroflächen erfolgt nach dem Prinzip der Trennung geräuscharmer und -voller Aktivitäten. Entlang der Fensterfronten reihen sich die Arbeitsplätze, die inneren Bereiche der Bürogeschosse bieten Platz für multifunktionale Nutzungen. So können diese zum Beispiel als Besprechungs- und Videokonferenzräume, Still- oder Telefoniearbeitsplätze oder auch als Rückzugsraum genutzt werden. Die Ebene 3 fungiert als Technik- und Kundenzentrum zur gemeinsamen Entwicklung neuer Lösungen und dem Bau von Prototypen.

www.arch-jaschek.de

Architekten: architekturbüro jaschek www.arch-jaschek.de mehr

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architekturbüro jaschek
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