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„Visionäre und Alltagshelden. Ingenieure – Bauen - Zukunft“

Ausstellungseröffnung am 16. Mai in Gelsenkirchen

Vorschau: Stadtbauraum-Gelsenkirchen_700pixel

stadtbauraum Gelsenkirchen © Claudia Dreyße

Gesellschaftliche Bedürfnisse nach Sicherheit, Mobilität und Versorgung verlangen Innovationen und Ideen. Ingenieure finden für unsere aktuellen Probleme immer wieder Lösungen und erleichtern so unseren Alltag. Sie wirken als Gestalter, Erfinder und Unternehmer zugleich. Die Ausstellung „Visionäre und Alltagshelden. Ingenieure – Bauen – Zukunft“ veranschaulicht die gesellschaftliche Bedeutung sowie die schöpferische Kraft der Ingenieure. Am Mittwoch, 16. Mai 2018, wird die Ausstellung um 19 Uhr im stadtbauraum in Gelsenkirchen eröffnet. Die Ausstellung ist eine Koproduktion des M:AI und des Oskar von Miller Forums in München und wird in Zusammenarbeit mit der Ingenieurkammer-Bau NRW (IK-Bau) und dem Bauindustrieverband NRW präsentiert. „Visionäre und Alltagshelden“ läuft vom 17. Mai bis zum 1. Juli 2018.

Ein vielfach diskutiertes Thema bildet den Kern der Eröffnung: „Building Information Modeling“ (BIM). Die Digitalisierung im Bauwesen verändert Bauprozesse grundlegend und wirkt sich damit auf die Ausbildung und Arbeit von Ingenieuren aus. „Digital trifft immer noch zu oft auf analog: Das muss sich in Zukunft ändern. Wir müssen die Potenziale der Digitalisierung auch beim Bauen stärker nutzen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. „Dadurch können wir den Weg von der Planung bis zum Bau wesentlich schneller machen. Auch im Gebäudebestand hilft digitales Bauen dabei, Prozesse zu optimieren, transparenter zu gestalten und damit letztlich Kosten zu senken. Nordrhein-Westfalen soll auf diesem Feld zukünftig eine Vorreiterrolle einnehmen“, so Ina Scharrenbach. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Räume aus Nullen und Einsen: Die Digitalisierung im Bauen“, thematisiert dies am Eröffnungsabend. Es diskutieren Ministerin Ina Scharrenbach; Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der IK-Bau, und Matthäus Tumbrink, BIM-Manager bei der Goldbeck-West GmbH. Moderiert wird das Gespräch von Peter Köddermann vom M:AI.

Neben der digitalen Vernetzung von Bauprozessen ist Mobilität einer der beiden Schwerpunkte der Ausstellung, die so nur in Gelsenkirchen präsentiert werden. Dabei geht es um leistungsstarke Verkehrsnetze, autonomes Fahren und die intelligente Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel.

Die Kernausstellung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Hauptteil behandelt den Ingenieur aus historischer Sicht – so wird zum einen die Entwicklung vom Militäringenieur bis hin zu dem heutigen interdisziplinär agierenden Ingenieur beleuchtet. Zum anderen wird in einem speziellen Messfeld auf die individuellen Pionierleistungen einzelner Ingenieure aufmerksam gemacht, zugleich jedoch auch auf die gegenseitige Inspiration und die Zusammenarbeit.

Im zweiten Teil geht es um aktuelle Aufgaben und Anforderung an das Ingenieurwesen, erklärt anhand von exemplarischen Projekten. Zudem machen diese die große Spannweite des Berufes deutlich. Die Projekte veranschaulichen den engen Zusammenhang, der zwischen den gesellschaftlichen Anforderungen und den jeweiligen Lösungen der Ingenieure besteht. „Die Ausstellung ist auch ein wichtiges Diskussionsforum, um sich über die Herausforderungen im aktuellen Baugeschehen auszutauschen“, so Ministerin Ina Scharrenbach.

Eine Koproduktion des M:AI NRW und des Oskar von Miller Forums, München.
Laufzeit: 17. Mai bis 1. Juli 2018, Eintritt frei
Ort: stadtbauraum, Boniverstraße 30, 45883 Gelsenkirchen
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr – So: 12 – 18 Uhr, Do: 12 – 20 Uhr; Mo geschlossen
Eröffnung: Mittwoch, 16. Mai 2018, 19 Uhr
Kuratoren: Ursula Kleefisch-Jobst, Peter Köddermann (M:AI); Werner Lang, Isabelle Krier-Michaeli, Cornelia Hellstern (Oskar von Miller Forum)
Ausstellungsarchitektur: Martin Sinken, sinkenarchitekten

www.mai.nrw.de/visionaere