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Supermoderner Campus

Ein IT-Security-Pionier hat mit seinem Campus eine besondere (Arbeits-) Welt geschaffen

Der G Data Campus in Bochum steht auf geschichtsträchtigem Boden. Über fünf Jahrzehnte war auf... mehr

Der G Data Campus in Bochum steht auf geschichtsträchtigem Boden. Über fünf Jahrzehnte war auf dem 2,3 ha großen Gelände der Konsumverein Wohlfahrt beheimatet, der 1914 nach Plänen des Bochumer Architekten Heinrich Schmiedeknecht hier ein Lager- und Betriebsgebäude mit Bäckerei, Rösterei, Metzgerei, Limonadenfabrik und später hinzugekommenen Dienstwohnungen und einen Konsumladen bauen ließ. Fast auf den Tag genau 100 Jahre später startete der neue Grundstückseigentümer, die G Data Software AG, für seine rund 400 Mitarbeiter am Firmenstammsitz, einen Campus zu errichten. Dafür waren aufwändige Umbauarbeiten des gesamten Areals erforderlich.

Es dauerte vier Jahre, den Komplex mit seinen denkmalgeschützten Fassaden bei laufendem Betrieb in 13 Bauabschnitten in ein modernes Headquarter mit 15.000 m² Bürofläche umzubauen. Hauptgebäude ist der mächtige rote Ziegelkomplex der ehemaligen Fertigungsbetriebe, der vollständig entkernt und zu modernen Büro- und Funktionseinheiten umgebaut wurde. Besonderes Augenmerk legten die Firmengründer, Andreas Lüning und Kai Figge, auf eine Wohlfühlatmosphäre für ihre Mitarbeiter, und so tragen viele Ideen hinsichtlich der Gestaltung die Handschrift der Unternehmer. Mit den Umbauten betraut wurden das Bochumer Architekturbüro Kemper Steiner & Partner Architekten und die Innenraum-Designer Connect Sense aus Witten, die ein ebenso funktionales wie modernes, teils spaciges und immer einladendes und kommunikatives Umfeld schufen, das mehr als einen reinen Arbeitsplatz darstellt. In den hellen und lichtdurchfluteten Büros, mit großzügigen Inseln für Besprechungen, einladenden Sitzecken mit hohen Wänden, die abschirmen, aber nicht trennen, kann Kreativität wachsen und Erholung stattfinden. Dazu tragen auch die vorherrschenden Materialien Glas und warmes Holz sowie farbenfrohe Möbel vor strahlend weißen Wänden bei. Das Bistro wirkt gar wie ein amerikanischer Diner. Integriert wurden auch historische Elemente wie die Originalfliesen der Bäckerei, die nunmehr in der multimedialen Eventhalle die Brücke zwischen gestern und heute schlagen. In der offenen Eingangshalle ist die Deckengestaltung ein Hingucker – durch die Höhe entsteht ein Gefühl der Weite. Die mit dem Lighting Designer of the Year Award prämierte Lichtinstallation von Tobias Link weist den Besuchern den Weg zum Empfang, der mit seiner runden Form eine einladende Anlaufstelle markiert.

www.gdata.de
www.ksp-architekten.com

Fotos:

G DATA Software AG

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