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Retrospektive – Heinrich Siepmann (1904–2002)

Verkaufsausstellung bis zum 27. März 2020 im Auktionshaus an der Ruhr

Wichtige Informationen als Reaktion auf die Gefährdungslage durch das Coronavirus Sehr... mehr

Wichtige Informationen als Reaktion auf die Gefährdungslage durch das Coronavirus


Sehr geehrte Freunde des Auktionshauses an der Ruhr, um, aufgrund der unvorhersehbaren Gefährdungslage durch das Coronavirus, gesundheitlich und ökonomisch verantwortungsvoll zu handeln, verändern wir unsere Auktionsplanung für das erste Halbjahr 2020.
 
Die geplante Auktion
Militaria & außereuopäische Kunst findet nun zusammen mit der Auktion „Europäisches Kunstgewerbe & Schmuck“ am 30. April statt. Die Auktion beginnt um 18 Uhr mit Los 1 und endet voraussichtlich gegen 22 Uhr. Die Auktion wird ohne Saalpublikum durchgeführt. Sie haben die Möglichkeit über unsere Online Panele, Auktionsplattformen, telefonisch und schriftlich (per Email oder Fax) mitzubieten. Die Vorbesichtigung findet wie gewohnt von Samstag bis Mittwoch von 12 bis 18 Uhr und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr statt.
 
Als Vorsichtsmaßnahme bitten wir Sie, einen Termin zur Vorbesichtigung mit uns zu vereinbaren.
 
Unsere Planung sieht es vor, dass sich maximal 10 Personen gleichzeitig in unseren Geschäftsräumen aufhalten. Selbstverständlich bieten wir Ihnen detaillierte Zustandsberichte mit hochauflösenden Fotos per Email an. Wir bitten Sie, vermehrt auf Zustandsberichte zurückzugreifen und, wenn möglich, auf die Vorbesichtigung zu verzichten. Alle kommenden Auktionstermine dieses Jahres sind ohne Gewähr. Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen und behalten uns kurze Reaktionszeiten vor. Wir informieren Sie umgehend über eventuelle Veränderungen und wünschen Ihnen trotzdem viel Freude an der Kunst aber vor allem eine gute Gesundheit.




Der 2002 verstorbene abstrakte Maler und Grafiker Heinrich Siepmann zählt zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Nachkriegsavantgarde. Geboren 1904 in Mülheim an der Ruhr, studierte er von 1925–1927 an der Folkwangschule in Essen bei Karl Kriete, Josef Urbach und Joseph Enseling. Sein realistisch-figuratives Frühwerk zeigt Landschaften und Stillleben.

Seit 1948 zählt Siepmann neben Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher und Hans Werdehausen zu den Gründungsvätern der Künstlergruppe „junger westen“. In diesen Jahren fand Siepmann seinen herausragenden Weg in die geometrische Abstraktion. Sein Spätwerk kennzeichnet eine klare, reine Form und konstruktivistische Gestaltung. 1962 erhielt Siepmann den „Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim a. d. Ruhr“, 1979 folgte der „Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen“, 1981 der „Grand Prix“ der Internationalen Biennale für Druckgrafik in Seoul und 1997 der „Ida-Gerhardi-Preis“.

Seine Werke sind in vielen Museen und öffentlichen Sammlungen präsentiert, zum Beispiel im Rheinischen Landesmuseum, Bonn, im Museum am Ostwall, Dortmund, im Folkwang Museum, Essen, im Museum für konkrete Kunst in Ingolstadt und im Staatlichen Russischen Museum St. Petersburg.

Insgesamt werden ca. 100 Arbeiten aus allen Schaffensphasen Heinrich Siepmanns im Geschäftshaus, Friedrichstraße 67-67a, gezeigt. Parallel sind weitere Werke in der denkmalgeschützen Villa von Haus und Grund in direkter Nachbarschaft zu sehen.

12 Jahre, 48 Auktionen, 30.000 Objekte

Nach 10-jähriger Erfahrung im Kunst- und Antiquitätenhandel eröffnete David Christian Wettmann 2008 das Auktionshaus an der Ruhr. Durch die bereits zahlreich vorhandenen Geschäftskontakte war die erste Auktion ein voller Erfolg und legte somit den Grundstein für viele weitere Auktionen. Das Auktionshaus an der Ruhr konnte sich schnell zu einer festen Größe im nationalen und auch internationalen Auktionswesen etablieren. In unseren Geschäftsräumen in der Mülheimer Altstadt, in direkter Lage zur Ruhr und des Wasserbahnhofs, finden jährlich 4 bis 6 Auktionen statt. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Verkauf von Gemälden, Kunst & Schmuck. Mit zahlreichen Topzuschlägen in den letzten Jahren und durch den Verkauf von Kunstsammlungen bekannter Unternehmerfamilien des Ruhrgebiets erhielt das Auktionshaus an der Ruhr eine große internationale Aufmerksamkeit. Mit dem Kauf der Villa in der Friedrichstraße 67–67a – „der Straße der Millionäre“ –, der geplanten Expansion in weitere Ruhrgebietsstädte, möchte das Auktionshaus im Jahr 2020 seine Position als lokale Kompetenz für Kunst, Antiquitäten und Schmuck weiter festigen. Die Repräsentanz im Brucker Holt 60  in Essen steht in der direkten Nachfolge des Auktionshauses L&B Kunstauktionen, das über 30 Jahre in Essen tätig war.

www.auktionshausanderruhr.com