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KUBUS MIT EINSCHNITTEN

Neues Medizinisches Zentrum der Universitätsklinik

27 Kliniken, 20 Institute und 70 Gebäude auf einer Grundstücksfläche von 218.000 m2 – die... mehr
27 Kliniken, 20 Institute und 70 Gebäude auf einer Grundstücksfläche von 218.000 m2 – die Dimensionen des Universitätsklinikums Essen sind riesig. Ende vergangenen Jahres kam mit dem neuen Medizinischen Zentrum ein weiteres beeindruckendes Bauwerk hinzu.

Der erste Bauabschnitt des hochmodernen Klinikneubaus bietet auf fünf Etagen und 9.000 m2den Kliniken für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen, Gastroenterologie und Hepatologie, Nephrologie sowie Neurologie neue Räume. „Neue Zeit, neue Räume – getreu diesem Motto haben wir dieses Gebäude konzipiert und freuen uns, dass es sich nunmehr mit Leben füllt“, so der Ärztliche Direktor Prof. Eckhard Nagel. Geplant wurde das Medizinische Zentrum von woernerundpartner, einem der führenden Architekturbüros im Bereich des Gesundheits-, Universitäts- und Sozialbaus mit Standorten in Frankfurt, Dresden, München und Hamburg. Elegant und licht wirkt das einen Patio umschließende Gebäude. Außen streng und monolithisch, innen stark gegliedert und von einem angenehmen Grünton durchzogen. Auf den Baukörper mit seinen kaskadenartigen Einschnitten setzten die Architekten die Bettenhäuser im Penthouse-Stil. Komplettverglasungen sowie großzügige Fensteröffnungen sorgen für lichtdurchflutete Räume und bieten interessante Ausblicke auf das Universitätsgelände oder in den reizvollen grünen Innenhof.

Nicht nur die ansprechende Optik, sondern auch die nachhaltigen und wirtschaftlichen Strukturen überzeugen. Neben den Stationen mit einer Kapazität von insgesamt 162 Betten erhielt das medizinische Zentrum unter anderem eine hochmoderne Intensivstation, eine Dialysestation mit 14 Plätzen, eine Überwachungsstation mit integrierter Stroke-Unit für Schlaganfall-Patienten, eine Intermediate CARE Station sowie eine zentrale Endoskopie. Gemeinsam können die vier Kliniken fächerübergreifend Ambulanzen und die Funktionsdiagnostik nutzen. „Für die Pflege ändert sich dadurch vieles zum Vorteil der Patienten, aber auch der Beschäftigten. Klinikübergreifende Polikliniken, die interdisziplinär genutzt werden, sowie die neue Transplantationsambulanz führen beispielsweise zu kurzen Wegen und damit zu Synergieeffekten“, erklärt Pflegedirektorin Irene Meier. Einzelne Kliniken und Fachbereiche sind nun also enger zusammengerückt. Das ermöglicht prozessorientierte Arbeitsabläufe und verstärkt deren fachliche Vernetzung. Von der ambulanten über die teilstationäre bis zur stationären Versorgung fielen Abteilungsgrenzen – im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung von Patienten.

„Bei den Planungen haben wir insbesondere auf eine hohe Funktionalität des Gebäudes geachtet. Und auf eine flexible und anpassungsfähige Konzeption, um veränderten medizinischen oder wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden zu können,“ erklärt Architekt Thomas Voss, Geschäftsführer in der woernerundpartner planungsgesellschaftmbh. Rund 450 Mitarbeitern bietet der erste Bauabschnitt Platz, 40 neue Arbeitsplätze sind entstanden. Um dem Auftrag als Universitätsklinikum gerecht zu werden, gibt es auch Räume für Studierende, damit diese an und mit den Patienten lernen können. „Spitzenmedizin und Menschlichkeit sind die Schlagworte mit denen das Klinikum wahrgenommen wird“, betont der ärztliche Direktor.

www.woernerundpartner.de
Architekt Wörner + Partner www.woernerundpartner.de Fotos: Dirk Hennings... mehr

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Wörner + Partner
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Fotos:

Dirk Hennings
www.dirkhennings.de