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Intelligentes „Wohnbüro“

Gelungene Symbiose aus Familie und Beruf

Eine gelungene Symbiose aus Berufs- und Familienleben ist dem Oberhausener Architekturbüro... mehr

Eine gelungene Symbiose aus Berufs- und Familienleben ist dem Oberhausener Architekturbüro atelier I rheinruhr mit dem Entwurf des „Smart Homes“ gelungen: Im zweigeschossigen Wohn- und Bürogebäude mit Flachdach kommuniziert und lebt man offen miteinander. „Die Grundform entspringt einem Quadrat und somit einer wohltuenden Einfachheit. Es unterteilt sich in zwei weiße miteinander verbundene Hauptbaukörper, welche die unterschiedlichen Funktionsbereiche beinhalten und zugleich trennen“, erklärt Architekt Robert Kempkens, der das „Wohnbüro“ für sich und seine Familie gemeinsam mit seinem Partner Markus Wiemann entworfen hat. Die Baukörper des Hauses verspringen zueinander und schaffen so Raum für Außenhöfe, die man vom zentralen, lichtdurchfluteten Wohnraum betreten kann, der die Verbindung im Erdgeschoss herstellt.

Der offene, rechteckige Grundriss der einzelnen Baukörper ist konsequent durch die Erschließung in der jeweiligen Längsachse gegliedert. Die Haupträume gehen offen ineinander über. Ein Luftraum verbindet dabei optisch die Büroetage im Obergeschoss mit dem Wohnraum im Erdgeschoss: „Familie und Beruf unter einem Dach zu integrieren schafft viele Vorteile: kurze Wege, dauerhafte Präsenz und wir genießen das gemeinsame Mittagessen“, erklärt der zweifache Vater Robert Kempkens.

Großzügige Fenster schaffen eine sehr helle Atmosphäre und verbinden Innen- und Außenraum intensiv miteinander. Die umgreifenden Verglasungen in Kombination mit den abgesetzten Fassadenbereichen nehmen den Gebäudekuben die Schwere und bestimmen die Proportionen der Fassadengestaltung. Die starke Geometrie in Form und Funktionalität wird bewusst durch natürliche, warme Materialien ergänzt. Vorherrschend weiße Putzflächen kontrastieren mit farbigen Wandscheiben und Parkett aus Eiche, das Behaglichkeit vermittelt. Komfortabel und ökologisch ist auch die technische Ausstattung des 250 m2 großen Hauses: Die Fußbodenheizung und Warmwasserbereitung werden über eine Luftwärmepumpenheizung mit Energie versorgt. Dazu kommen ein Hauswasserkraftwerk und eine Solaranlage. Das extensiv begrünte Garagendach spiegelt nicht nur den ökologischen Ansatz wider, es ist auch optisch reizvoll. „Smart Home“ heißt das Wohn- und Bürogebäude nicht von ungefähr. Es dient als Musterhaus und Präsentationsplattform für zukunftsweisende, drahtlose Gebäudeautomatisierung. Gemeinsam mit der jungen Düsseldorfer Fachfirma „Ubisys“ schufen die Architekten ein Gebäude das mitdenkt, sich entsprechend der Bedürfnisse der Nutzer verändert und sich den äußeren Gegebenheiten automatisch anpasst. „Drahtlos-Systeme machen die Technikplanung einfacher und besser. Änderungen sind leicht möglich, Fehlentscheidungen können leicht revidiert werden“, beschreibt Kempkens die Vorteile. So könnte bei Bedarf mühelos aus einem Arbeitsraum ein Kinderzimmer werden, und umgekehrt. Elektronische Komplettsysteme wie das BUS-System seien dagegen wesentlich komplizierter und weniger flexibel. Ein steigendes Interesse an wegweisender Technik stellen die Architekten bei ihren Bauherren fest: „Ein zentraler Ausschalter fürs Licht im ganzen Haus. Per Knopfdruck fährt die Jalousie hoch und die Alarmanlage geht aus. Mit dem Smartphone gucken, ob das Bügeleisen auch wirklich ausgeschaltet ist – das sind Qualitäten, die immer mehr Bauherren reizvoll finden.“

www.atelier-rheinruhr.de

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Fotos

Sven Vüllers
www.sven-vuellers.net