Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Harmonische Einheit

Neue Innenraumgestaltung einer mittelalterlichen Kirche in Dortmund

Raum, Licht und Mobiliar verschmelzen in der St. Dionysius Kirche in Dortmund zu einer... mehr

Raum, Licht und Mobiliar verschmelzen in der St. Dionysius Kirche in Dortmund zu einer harmonischen Einheit. Bei der Renovierung und Neugestaltung achteten Künstler Stefan Pietryga und der ausführende Innen- und Objekteinrichter designfunktion Essen insbesondere auf die Bewahrung der historisch wertvollen Bestandsarchitektur.

Entstanden zwischen Gotik und Romanik schmücken Rundbögen und Kreuzgewölbe das Innere der mittelalterlichen Kirche. Im Zuge der Renovierung und Neugestaltung des Innenraums sollte das Inventar, insbesondere die in Teilen erhaltenen Prinzipalstücke, als Dokumente der Kirchengeschichte erhalten und hervorgehoben werden. Eine bedeutende Rolle spielten dabei die Bestuhlung und Beleuchtung des Innenraums. Die Neufassung des Innenraums, nicht länger ausschließlich als Kirche, sondern gleichzeitig als kultureller Ort der Begegnung genutzt, verlangte Flexibilität. „Stühle schaffen im Vergleich zu Sitzbänken Offenheit und lassen die Architektur besser zur Geltung kommen“, erklärt Horst Marré, Geschäftsführer von designfunktion in Essen. Er schlug Stühle aus der Serie 7 vor. Der Stuhl 3107, entworfen von Arne Jacobsen und gefertigt vom dänischen Hersteller Fritz Hansen, aus naturbelassener Eiche, fügt sich harmonisch in den Raum ein. Seine stumpfmatt lackierte Oberfläche ist extrem robust, wirkt dabei aber wie geölt. „Diese besondere Optik harmoniert hervorragend mit den übrigen Raumelementen wie Sandstein, Orgel und den verputzten Wänden.“ Leuchten aus hochglanzpoliertem Edelstahl bieten einen gelungenen Kontrast zur sakralen Architektur. Möblierung und Lichtinstallation bestimmen den Raum neu und ordnen ihn geschickt.

www.designfunktion-essen.de

Fotos: Armin Wenzel mehr

Fotos:

Armin Wenzel