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Harmonie aus Haus und Hang

Einfamilienhaus im Essener Süden meistert Höhenversprünge

Die Lage des Grundstückes war für die Bauherren perfekt: In derselben Straße im Essener Süden,... mehr

Die Lage des Grundstückes war für die Bauherren perfekt: In derselben Straße im Essener Süden, in der sie schon lange wohnten und sich wohlfühlten. Nur die Topografie bereitete Kopfzerbrechen. Würde es möglich sein, auf dem 1.000 m² großen Grundstück mit zwei Höhenversprüngen ihren Wohntraum zu schaffen? ch-quadrat architekten aus Schwerte fanden eine architektonisch ansprechende Lösung und vereinten die Gegebenheiten des Ortes mit den Wünschen der künftigen Bewohner.

Das stark geneigte Grundstück bestimmt Form und Kubatur des Hauses, das sich quasi in den Hang schmiegt. So erscheint es auch von zwei Seiten eingeschossig. Der Grundriss ist nicht rechtwinklig, sondern zum Teil an den nicht parallel verlaufenden Grundstücksgrenzen ausgerichtet, um die bebaubare Fläche optimal auszunutzen. Die Erschließung des Wohnhauses wurde aufgrund der Hanglage zum zentralen Planungsthema. „Der Eingang sollte auf dem Niveau der Privatstraße liegen, die zum Grundstück führt. Wir haben das Gebäude deshalb zweigeschossig angelegt: Mit einer in den Hang geschobenen Eingangsebene unten und einer Wohn- und Gartenebene darüber“, erklärt Architekt Christian Hansen. Das Haus durch den Keller betreten? Das konnte sich die Bauherrin zunächst nicht vorstellen. Zum Keller wurde auch nur der im Hang liegende Teil der unteren Ebene. Nach vorne präsentiert sich der Eingang hell und großzügig. Er bietet viel Stauraum und dient den drei Kindern, deren Zimmer mit Bad ebenfalls im Sockelgeschoss angeordnet sind, als erweiterter Spielbereich. Nach oben hin eröffnet sich ein zweigeschossiger Luftraum. Die Treppe, die entlang einer aussteifenden Sichtbetonwand und mit hinterleuchteter Brüstung zur oberen Ebene führt, wirkt wie eine Skulptur. Hier befinden sich ein offener Wohn-, Ess- und Kochbereich sowie die privaten Räume der Eltern. Im Wohn- und Essbereich verbinden großflächige Glasschiebetüren Innen und Außen. Ein überdeckter Freisitz ist aus dem Gebäudevolumen geschnitten, sodass das Dach frei auskragt.

Seine Kubatur, das Flachdach und die weiß verputzte Wärmedämmfassade machen den Neubau im Vergleich zum übrigen Wohnumfeld aus überwiegend 50er-Jahre-Bauten besonders augenfällig. Tore, Türen und Fenster wurden kontrastierend in anthrazitfarbenem Aluminium gewählt. Für die hangseitigen Wände und die Bodenplatte wählten die Architekten wasserundurchlässigen Ortbeton, während alle anderen Wände und Decken als Holzkonstruktionen zum Großteil vorgefertigt angeliefert und somit schnell montiert werden konnten. Das Gebäude fügt sich wie selbstverständlich in die Topografie ein; Haus und Hang bilden eine harmonische Einheit. Und ganz tief im Hang, hinter dem eigentlichen Keller, befindet sich noch ein spezielles Highlight: Der archaische, gut gefüllte Weinkeller des Bauherren.

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