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Ein Kleeblatt entfaltet sich

Im Shamrockpark in Herne wird ein Bürogebäude revitalisiert und zukunftsfähig entwickelt

Rund 100.000 m² groß ist die Fläche des Shamrockparks. Seinen Namen verdankt er dem Iren William... mehr

Rund 100.000 m² groß ist die Fläche des Shamrockparks. Seinen Namen verdankt er dem Iren William Thomas Mulvany, der 1853 in Herne die Zeche Hibernia und die Schachtanlage Shamrock gründete. Später hatte die RAG für lange Zeit ihre Verwaltungszentrale auf dem Areal, fügte Bauten hinzu und schuf so den heutigen, durch viel Grün geprägten Shamrockpark mit Campus-Flair. Seit seinem Verkauf 2018 an den Investor für Projektentwicklung Fakt wird der Park durch Umnutzungen und Revitalisierungen kontinuierlich in die Zukunft geführt. Eines dieser Umnutzungsprojekte sind die neuen rund 2.000 m² großen Büroräume für die Landeseinrichtung der gpaNRW (Gemeindeprüfungsanstalt NRW), die das Büro Christian Kohl Architekten umfänglich renoviert hat.

Der Umsetzung ging eine intensive Bedarfsplanung voraus. Es galt, die zukünftige Arbeitswelt des Dienstleisters zu definieren, von dessen Belegschaft etwa ein Drittel am Stammsitz Shamrockpark eingesetzt wird. Berücksichtigt werden sollten Räumlichkeiten für Schulung und Fortbildung, Zonen für den informellen Austausch, feste eigene Arbeitsplätze für die wechselnden Arbeitsgruppen sowie Raumangebote für Teams. Das ehemalige Verwaltungsgebäude aus den 1980er-Jahren basiert auf einem System elementierter Bauteile für die Tragestruktur und die Fassaden. „Entsprechend beengt waren die Flure aus geschlossenen, tragenden Wänden, von denen man in Einzelzimmer gelangte“, beschreibt Architekt Christian Kohl die vorgefundene Situation. Um die beengte Struktur aufzubrechen, wurden die Lastreserven im Tragsystem überprüft. In ausgewählten Bereichen konnten daraufhin durch Stahlträger gestützte großzügige Öffnungen geschaffen werden. Der positive Effekt: Das sich auf drei Gebäudeflügel verteilte Raumangebot steht in Gänze als offene Nutzfläche zur Verfügung und lässt, dank der beidseitig vorhandenen großzügigen Fensterflächen, viel natürliches Licht in alle Bereiche. Herzstück ist der Empfang und sogenannte Marktplatz.

Optisch werden die unterschiedlichen Raumzonen und Funktionsbereiche durch wechselnde Bodenbeläge sicht- und erfahrbar gemacht. Hochwertige Vinylböden gehen nahtlos in Bereiche mit Teppichböden über, allesamt verfügen sie über sehr gute akustische Eigenschaften und sind über ihren gesamten Lebenszyklus CO₂-neutral. Glastrennwände schaffen geschützte Zonen für ungestörtes Arbeiten, sie wirken dank ihrer Transparenz jedoch nie trennend. In der Farbwahl spiegelt sich das Corporate Design des Auftraggebers wider. Im Ringen um die gewünschten Raumhöhen wurde ein Konzept zwischen abgehängten und offenen Deckenfeldern verfolgt. Unterstützend wirkt das LED-Lichtkonzept, welches die Arbeits- und Gemeinschaftsräume zusätzlich strukturiert.

www.kohlarchitekten.de

Fotos:

Florian Wagner
www.fwfoto.com

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 01|22)

Architekten: Christian Kohl Architekten www.kohlarchitekten.de Innenarchitektur: Connect... mehr
Architekten:

Christian Kohl Architekten
www.kohlarchitekten.de

Innenarchitektur:

Connect Sense
www.connect-sense.com

Maler:

Malerbetrieb Werner Dorscheid
www.malerbetrieb-dorscheid.de

Trockenbau:

Akustikbau-Niederrhein
www.akustikbau-niederrhein.de

Bodenbeläge:

Interface
www.interface.com

Verleger:

Krapp Bodenbeläge
www.krapp-bb.de

Glastrennwände:

4d-raumwerk gmbh
www.4d-raumwerk.de

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