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Sieben Fragen an Andreas Ruby

CUBE: Was ist Ihrer Ansicht nach zurzeit in der Region „talk of the town“? Andreas Ruby: Wie... mehr
CUBE: Was ist Ihrer Ansicht nach zurzeit in der Region „talk of the town“?

Andreas Ruby: Wie man in Basel günstig Wohnungen bauen kann, wie man mehr Grünräume in der Stadt schaffen kann und ob die Verbreiterung des Kleinbasler Rheinufers zwischen dem Tinguely-Museum und der Wettsteinbrücke dort jetzt genauso viele Swimoholics anziehen wird wie bisher zwischen der Mittleren Brücke und Dreirosenbrücke.

Wo sind Ihre drei Lieblingsorte in Basel?

Das Flusskraftwerk Birsfelden, die öffentliche Dachterrasse auf dem Gebäude des Klinikum 1 des Unispitals in der Spitalgasse und der Warteck Werkraum pp (permanentes Provisorium).

Was war für Sie das letzte realisierte Architekturhighlight in der Region?

Die Wohnüberbauung Maiengasse von Esch Sintzel Architekten, einem experimentellen Bauprojekt des Kanton Basel-Stadt, das die Bewohner bei höherer Belegungsdichte mit Mietabschlägen belohnt.

Was sollte in der Region noch passieren?/Was fehlt in der Region?

Eine gesetzliche Regelung, das die Schaffung von öffentlichen Räumen in Hochhäusern vorschreibt und aus Mitteln des Mehrwertabgabefonds finanziert.

Was ist Ihre persönliche Bausünde in der Region?

Das Biozentrum Basel von Ilg Santer Architekten. Es ist städtebaulich unentschieden und plump – zu hoch, um den Bestand sinnvoll fortzusetzen, zu niedrig, um ein elegantes Signal in die Höhe zu senden.

Welches ist Ihr Lieblingsrestaurant?

Das Open-Air-Restaurant „Il Giardino Urbano“ auf dem Gleisgelände des Bahnhofs St. Johann. Gibt’s nur im Sommer. Beste Pizza mit direktem Blickkontakt zu den TGVs auf dem Weg nach Paris.

Wie sind Sie in der Stadt unterwegs?

Fahrrad (80 Prozent), ÖPNV (10 Prozent), zu Fuß (10 Prozent).

Herr Ruby, wir danken Ihnen für das Gespräch.


Andreas Ruby

Der Architekturpublizist, Kurator und Buchverleger ist seit 2016 Direktor des S AM Schweizerischen Architekturmuseums. Im mit Ilka Ruby gegründeten Architekturverlag „Ruby Press“ hat der Kunsthistoriker über 30 teils preisgekrönte Buchprojekte als Herausgeber und Verleger publiziert.


(Erschienen in CUBE Oberrhein/Baden 02|19)

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