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Raum- und Klangerlebnisse

Sich treffen, essen, trinken, Musik hören im neuen Parterre One in Basel

Die Kaserne Basel, ein 1863 errichtetes Bauensemble im Zentrum der Stadt, ist heute ein... mehr

Die Kaserne Basel, ein 1863 errichtetes Bauensemble im Zentrum der Stadt, ist heute ein Kulturzentrum für die freie zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene sowie für Konzerte im Bereich der innovativen Populärmusik. Unterschiedlichste kulturelle Veranstaltungen, Restaurants und Bars machen das Areal zu einem beliebten Treffpunkt. Das Parterre Basel ist hier seit den 1970er-Jahren tätig, aus einem sozial orientierten Jugendkaffee mit angegliederter Beratungsstelle ist ein Unternehmen mit sozialem und kulturellem Engagement geworden, das verschiedene gastronomische Betriebe unterhält.

Ein Restaurant, eine Bar und ein Veranstaltungsort lagen zwar dicht beieinander, hatten aber nichts miteinander zu tun. Das Basler Architektenbüro Focketyn del Rio Studio wurde beauftragt, aus diesen drei „Satelliten“ einen gemeinsamen, harmonischen Angelpunkt für Kultur und Freizeit zu formen. Dabei ließen sie sich von einer Druse inspirieren: Außen eher unscheinbar, aber mit einem überraschenden, glitzernden und blitzenden Inneren. Die Neuorganisation der drei Bereiche um einen zentralen Innenhof schafft hier einen neuen Treffpunkt voller Ausstrahlung innerhalb des denkmalgeschützten Gebäudes. Eine „Landschaft“ aus schwarzem Beton gleicht die Höhenunterschiede zwischen alt und neu aus, Holzstämme als Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Die unterschiedlichen Nutzungsbereiche erhielten einen je spezifischen Charakter und korrespondieren doch miteinander.

Der Club ist in einen multifunktionalen Raum verwandelt worden, um Musik, Events, Drinks und Essen zu genießen. Die geschickte Einfügung der neuen Bar und des Fumoirs ermöglicht ganz neue Raumkonstellationen. Die stärkste Veränderung erfährt der Ort durch die neue zweite Ebene, eine asymmetrische Galerie, die durch ihre gezackte lichtakzentuierte Form kräftig farbige Sitznischen im oberen und eine dunkel behagliche Abgrenzung im unteren Bereich ausbildet und so für ein ganz außergewöhnliches Raumempfinden sorgt. Eine besondere Herausforderung war zum einen der notwendige Schallschutz im denkmalgeschützten Gebäude in unmittelbarer Wohnnachbarschaft und zum anderen die Gewährleistung einer hervorragenden Akustik für Musiker und Zuhörer.

www.fdrstudio.ch

Innenarchitekten: Focketyn del Rio Studio www.fdrstudio.ch Fotos: Adrià Goula mehr

Innenarchitekten:

Focketyn del Rio Studio
www.fdrstudio.ch

Fotos:

Adrià Goula