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WangShui. Toleranzfenster

Ausstellung am Haus der Kunst verbindet virtuelle und reale Räume

Vorschau: HDK_WangShui_MilenaWojhan-13

WangShui, Certainty of the Flesh, 2023. Multichannel live simulation, LED panels, computer. Co-comissioned and produced by Haus der Kunst München. Courtesy the Artist; kurimanzutto, Mexico City/New York. Foto: Milena Wojhan

Vorschau: HDK_WangShui_MilenaWojhan-7

WangShui, Pillow IV (amazing taste) [Kissen IV (fantastischer Geschmack)], 2023. Courtesy the artist. Installation view © Haus der Kunst, Milena Wojhan

WangShui (geb. 1986, USA) arbeitet mit Video, Installation und Malerei um die intimen Verflechtungen von Menschen und Maschinen zu erkunden. Die Ausstellung „Toleranzfenster“, die bis zum 28. April am Haus der Kunst zu sehen ist, verbindet virtuelle und reale Räume. Im Live-Experiment erprobt sie, wie Technologien das menschliche Bewusstsein beeinflussen.

„Toleranzfenster“ integriert menschliches Verhalten und Künstliche Intelligenz. Der erste Raum zeigt Malereien, die WangShui von Hand mit Sandpapier und Ölfarben auf reflektierendes Aluminium malt. Die Malereien entstehen in einem Prozess den WangShui als „sensorische Integration“ beschreibt. Eine KI verarbeitet dabei einen Datensatz der ausschließlich aus Malereien von WangShui besteht. Durch diese rekursiven Lernschleifen verkörpert WangShui beim Malen den Algorithmus und entwickelt eine künstlerische Handschrift gemeinsam mit der KI. Die neuen Malereien, die in der Ausstellung zu sehen sind greifen Motive aus der Live-Simulation Certainty of the Flesh im zweiten Raum auf.

Die in Echtzeit entstehende Videoarbeit wird von programmierten Neuronalen Netzen gesteuert und simuliert eine posthumane Reality-Show. Die Avatar-Charaktere sind in ständiger Veränderung begriffen; ihr Verhalten ist konditioniert, aber unvorhersehbar. Ein von WangShui generierter Datensatz von Bewegungen und Geräuschen bildet die Grundlage für die Handlung, die fragmentiert auf mehreren LED-Bildschirmen zu sehen ist. „Toleranzfenster“ ist die erste institutionelle Einzelausstellung von WangShui in Europa und setzt mit der für das Haus der Kunst produzierten Auftragsarbeit einen neuen Maßstab in der künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI.

Kuratiert von Sarah Johanna Theurer und Teresa Retzer.

WangShuis Werk öffnet Fenster in virtuelle Welten. Es wird im Dialog mit „In anderen Räumen“ ausgestellt und präsentiert eine zeitgenössische Perspektive auf die Kunstform der Environments.

Zum Künstler:

WangShui (geb. 1986) ist ein*e US-amerikanische Künstler*in, die in New York City lebt. WangShui studierte Sozialanthropologie und Kunst an der UC Berkeley und Film/Video am Bard College. WangShui schafft Skulpturen, Malereien, Installationen und Film, um die intimen Verflechtungen von Menschen und Maschinen zu erforschen. Deren Arbeiten wurden international ausgestellt und die Ausstellung am Haus der Kunst ist deren erste instituionelle Einzelausstellung in Europa.

www.hausderkunst.de

 

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