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Size Matters. Größe in der Fotografie

Ausstellung im Museum Kunstpalast vom 1. Februar bis 20. Mai 2024

Vorschau: Bildschirmfoto-2024-01-29-um-15-08-14

ndrzej Steinbach, Ohne Titel (Aus der Serie: Auto Erotik), 2022, Tintenstrahldruck, 90 × 60 cm, Privatsammlung, © Andrzej Steinbach, VG Bild-Kunst, Bonn

Vorschau: Bildschirmfoto-2024-01-29-um-15-08-38

Anna Stüdeli, Feast, 2023, Latex-Druck auf Affichenpapier, Plakatträger, Je 130 × 99,5 × 4 cm, Besitz der Künstlerin, © Anna Stüdeli

Vorschau: Bildschirmfoto-2024-01-29-um-15-07-58

Duane Michals, Things Are Queer, 1973, 9 Silbergelatineabzüge, Je 12,5 × 18 cm, Privatsammlung, Neuss © Duane Michals, Courtesy Galerie Clara Maria Sels, Düsseldorf

Von allen Medien vermag die Fotografie am einfachsten ihren Umfang zu ändern, kann leichtfüßig zum Großbild auf Museumswänden und Plakatträgern anwachsen aber auch zum Thumbnail auf dem Handyscreen schrumpfen. Sie schafft traditionell Miniaturen der Welt, kann die Dinge aber ebenso lebens- und überlebensgroß zeigen und Unsichtbares sichtbar machen.

Die Ausstellung fächert das Thema der fotografischen Größenverhältnisse entlang von Gegensätzen auf: Historischen wie gegenwärtigen Versuchen, Größenverhältnisse im Bild zu kontrollieren, treten absichtsvolle Verwirrspiele mit dem Maßstab gegenüber. Formate der Bildrezeption im öffentlichen Raum werden mit solchen der intimen Betrachtung kontrastiert. Skalierung im Dienste der Funktion wird von Skalierung als ästhetischem Werkzeug unterschieden, durch die ein Dokument zum Kunstwerk werden kann. Vergrößerungen als Mittel der wissenschaftlichen Erkenntnis werden Vergrößerungen gegenübergestellt, die so weit gehen, dass Gegenstände vor den Augen verschwimmen. Und einzelne kleine JPGs treten neben unüberschaubare Bildmassen, das sogenannte „Poor Image“ neben Big Data. Größe in der Fotografie ist folgenreich. Gerade durch seine dimensionale Beweglichkeit, so zeigt die Schau, erlangt das Medium Wirkmacht in kulturellen, sozialen und politischen Kontexten.

www.kunstpalast.de