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"On damp earths we wander"

Die Skulpturenausstellung im Lantz`schen Park startet ab 16. Juni

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"puerta de entrada al cielo (Tor zum Himmel)" von Al Hassan Issah zeigt kleine Tore, die an den gegenüberliegenden Bäumen einer Allee angebracht sind und so einen Weg bilden,(c)Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

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Das Werk "mycelium (der Pilz)" das die schon im Park vorhandene Figur nutzt und der Figur durch die künstlerische Ergänzung eine Neue Wirkung und Bedeutung gibt,(c)Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

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Das Kuratorinnenteam um L. Balatbat-Helbock (l.) stellte zusammen mit H. van den Valentyn (2.v.l.), Vorsitzende der Kunstkommission, und N. Grosch (l.), Geschäftsstellenleiter Kunstkommission, den Lantz'sche Skulpturenpark 2023 vor,(c)Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

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Das Werk " el roble (die Eiche)" von der Künsterin Theresah Ankomah,(c)Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Auch in diesem Sommer verwandelt sich der Lantz’sche Park in Lohausen zum vierten Mal in Folge zu einem temporären Skulpturenpark.  Bis zum 15. September werden unter dem Titel "on damp earths we wander- A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman" zehn verschiedene künstlerische Positionen präsentiert. Kuratorin ist Lynhan Balatbat-Helbock. Die Ausstellung ergründet die historischen Wurzeln des Parks, die bis in die Kolonialzeit zurückreichen. Kolonialität wurde und wird nicht nur von Menschen, sondern auch von Pflanzen und dem mikrobiellen Leben erfahren. Die botanischen Formationen und veränderten Pflanzen entstanden parallel zum Aufbau der Plantagenwirtschaft, die erst durch den transatlantischen Sklavenhandel und die lange Geschichte der Migration ermöglicht wurde.

Ein Spaziergang im Park bedeutet auch mit diesem oft noch unterbelichteten Kapitel Kulturgeschichte konfrontiert zu sein. Neben skulpturalen Arbeiten der Kunstschaffenden Barthélémy Toguo, Al Hassan Issah und Farkhondeh Shahroudi sind unter anderem auch architektonische Interventionen wie von Antoinette Yetunde Bintu Oni zu sehen, die den Park als öffentlichen Raum mit Struktur und als Ort des Spielens betrachten. Die Besucherinnen und Besucher können im Park darüber hinaus zwei Klanginstallationen von Monai de Paulo Antunes/ Niko de Paula Lefort und Pedro Oliveira lauschen. Begleitet wird das Ausstellungs- und Soundprojekt von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Führungen, Performances, Lesungen und Klangspaziergängen.

www.kunstkommission-duesseldorf.de/projekte/lantzscher-skulpturenpark