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Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW

Baukultur NRW präsentiert Ausstellung ab 30. September im Saalbau Witten

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„Abluftplastik“, ehem. Westdeutsche Landesbank, Münster, 1971. Künstler: Friedrich Gräsel; Architekt: Harald Deilmann. Foto: Thomas Robbin

In, vor, neben, hinter, an oder auf – bei öffentlichen Gebäuden wie Hochschulen, Krankenhäusern, Schulen, Polizei- und Gerichtsgebäuden begegnen wir Kunst-und-Bau-Objekten. Aber auch bei Geschäftshäusern, Konzernzentralen und anderen privaten Bauten finden sich diese speziellen Kunstwerke. Mit der von Christine Kämmerer kuratierten Ausstellung „Kunst und Bau. Perspektiven aus NRW“ bringt das Museum der Baukultur NRW das Thema wieder stärker in die Öffentlichkeit, nachdem es dort lange vernachlässigt worden ist. Gezeigt wird die Ausstellung im Saalbau Witten von 30.9. bis 26.10.2022 in Kooperation mit dem Kulturforum und der Stadt Witten. Die Wanderausstellung wird ab November 2022 in Aachen im Kunsthaus NRW und an weiteren Spielorten zu sehen sein.

Ausstellung zeigt 30 Kunst-und-Bau-Objekte

In Kunst-und-Bau-Projekten setzen sich Künstler:innen mit Zeit, Ort, Raum und Funktion der Architektur auseinander. Ihre Werke können überraschen, irritieren und Identität stiften. Sie spiegeln gesellschaftliche Fragen und animieren zu neuen Blicken auf die Architektur. So werden Gebäude lebendig, es entstehen einzigartige Orte und Kunst und Architektur finden im Alltag zusammen. 30 Objekte aus NRW sind für diese Ausstellung exemplarisch ausgewählt. Zu sehen sind unter anderem die „Abluftplastiken“ von Friedrich Gräsel vor der ehemaligen Westdeutschen Landesbank in Münster (Architektur: Harald Deilmann), „Large Two Forms“ vor dem ehemaligen Bundeskanzleramt in Bonn von Henry Moore (Architektur: Planungsgruppe Stieldorf) oder Selma Gültopraks Werk „Earth Is Blue“ am Goethe-Gymnasium in Düsseldorf (Sanierung: RKW Architektur +). Fotos, Videos und Texte verdeutlichen in die Vielfalt dieser besonderen Kunstform: Gattungen, Materialien und Dimensionen, vor allem aber unterschiedliche Formen der Entstehung und der Rezeption. Mehr als um eine Beurteilung der künstlerischen Qualität geht es darum, den Mehrwert zu zeigen, den Kunst für den Bau, die Bauherr:innen und die Nutzer:innen erzeugen kann, aber auch auf Grenzen und Herausforderungen hinzuweisen. Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Kunst und Bau“, mit dem sich Baukultur NRW sich bereits seit Längerem beschäftigt. Dazu gehört die digitale Kunst-und-Bau-Sammlung, die dazu einlädt, Objekte in NRW zu entdecken: kunstundbau.nrw.