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Anke Eilergerhard: "Dolcissima"

Sonderausstellung im Hetjensmuseum zeigt monumentale Porzellan- und Silikonplastiken

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Werbung für die Ausstellung "Anke Eilergerhard: Dolcissima" im Hetjens - Deutsches Keramikmuseum Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

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Exponat der Ausstellung "Anke Eilergerhard: Dolcissima" im Hetjens - Deutsches Keramikmuseum Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

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(v.l.) Direktorin Dr. Daniela Antonin, Künstlerin Anke Eilergerhard, Kulturdezernentin Miriam Koch und Kai Haymer, Kurator Küppersmühle, in der Ausstellung "Anke Eilergerhard: Dolcissima" Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

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Blick in die Ausstellung "Anke Eilergerhard: Dolcissima" im Hetjens - Deutsches Keramikmuseum Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Die Berliner Künstlerin Anke Eilergerhard zeigt monumentale Porzellan- und Silikonplastiken im Hetjensmuseum. Spätestens seit der Zusammenarbeit mit dem italienischen Modeunternehmen Fendi genießt die farbenprächtige Kunst Anke Eilergerhards internationale Bekanntheit. Die körperhaft anmutenden Skulpturen aus der Werkserie der "Annas" (2011–2023) waren bereits weltweit von New York bis Tokyo in den Flagship-Stores des Modehauses ausgestellt. Im ehemaligen Festsaal des barocken Palais Nesselrode des Düsseldorfer Keramikmuseums werden die Arbeiten aus der Serie der "Annas" erstmals in dieser Konstellation gemeinsam präsentiert. "Prächtig wie aus der Hofkonditorei eines barocken Fürstenhofes", beschreibt Direktorin Dr. Daniela Antonin die außergewöhnliche Werkgruppe der "Annas". Denn auf der wie mit Sahnehäubchen verzierten Oberfläche ihrer Skulpturen hat die Künstlerin Porzellane aus deutschen und tschechischen Traditionsmanufakturen appliziert, die auf den mehrstöckigen Werken kunstvoll zu balancieren, respektive zu tanzen scheinen.

Den Besucher:innen eröffnet die Schau damit ein dynamisches Form- und Farbspiel aus schwungvoll gedrehten Objektsilhouetten und einem Farbspektrum in Pastell. Mit ihren "Annas" fängt die in Wuppertal geborene Künstlerin den opulenten Glanz vergangener Zeiten ein und verbindet ihn mit aktuellen künstlerischen Diskursen, indem sie mit Stereotypen und überholten Rollenbildern spielt. "Anke Eilergerhard – Dolcissima", die mit freundlicher Unterstützung der Galerie Anna Laudel (Istanbul/ Berlin) erfolgt, ist vom 6. Juni bis zum 24. September 2023 im Hetjens - Deutsches Keramikmuseum zu sehen.

www.duesseldorf.de