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Schau, wie ich schau

Der Monaco Franze lebt in der Ruby Lilly Bar wieder auf

Zauberwürfel, Röhrenfernseher, ein Champagner-Leuchter und der Monaco Franze mittendrin. Alte... mehr

Zauberwürfel, Röhrenfernseher, ein Champagner-Leuchter und der Monaco Franze mittendrin. Alte Szenen aus der Serie laufen in einer Endlosschleife auf der irrwitzigen Raum-Installation mit auf Leitern platzierten alten Röhrenfernsehern, und sein unvergessenes „Schau, wie ich schau, Spotzl“-Gesicht lächelt einem in der Aufzugslobby von einer großen runden Messingtafel entgegen. Auch weil Gründer Michael Struck ein Kind der 1980er-Jahren ist, ist seine Ruby Lilly Bar am Stiglmaierplatz eine Hommage an die „Helden“ der Münchner Schickeria, darunter auch der Klatschreporter Baby Schimmerlos geworden.

Selbstverständlich gibt es an der Bar den berühmten Kir Royal – Champagner mit Cassis-Likör - neben weiteren saisonal wechselnden Specials, darunter auch Drinks mit selbst gemachtem Angustora. Glanzstück der Bar ist im wahrsten Sinne des Wortes eine verspiegelte Decke, die über den verschiedenartigsten Stühlen und Polstermöbeln in bunten Farben völlig neue Raumdimensionen eröffnet. Auf den braunen Ledermöbeln sitzt es sich auch außerordentlich bequem. In der Mitte zieht ein großer, mit schwarzem Glas verkleideter Tresen alle Blicke auf sich. Er dient gleichzeitig als Empfangscounter für das gleichnamige Hotel im Haus. Überall gibt es witzige Devotionalien aus den 1980er-Jahren zu entdecken: eine Wand voller alter Kassetten, in Regalen sind Barbiepuppen und der berühmte Rubik`s Cube platziert. Über allem prangt in großen beleuchteten Lettern der Schriftzug Schickeria – mit diesem Konzept will die Bar nicht nur für Hotelgäste interessant sein, sondern auch Münchner Gäste anlocken. Dem Monaco hätte es hier bestimmt gefallen.

www.ruby-hotels.com/lilly