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Neue Wohnqualität statt Béton Brut

Komplettumbau eines Wohnhauses aus den 1970er-Jahren

Das Bestandshaus aus den 1970er-Jahren in Trudering sollte komplett umgebaut, modernisiert und... mehr

Das Bestandshaus aus den 1970er-Jahren in Trudering sollte komplett umgebaut, modernisiert und energetisch saniert werden, um einer Familie mit Kindern genügend Raum zu bieten. Ein Schwerpunkt der Planungsarbeit lag auf der Entwicklung eines Fassadenkonzeptes, welches der Besonderheit des Bestandsobjektes Rechnung trägt, sprich in einem modern ausformulierten Entwurf der für die 1970er-Jahre typischen Bauweise. Das Gesamtkonzept sowie auch die neu angefertigten Einbaumöbel wurden in enger Absprache zwischen Architekten und Bauherren entwickelt. Das Bestandsgebäude war durch ein Betondach mit der Garage verbunden. Städtebaulich war es das Ziel, Haus und Garage zu trennen und das Wohnhaus als solitären Baukörper wirken zu lassen. Jan Foerster, Leiter des Architekturbüros teamwerk, führt durch das Wohnhaus und erläutert die Aufgabe, mit der er sich konfrontiert sah: „Die erste entscheidende, bauliche Maßnahme war, das schwere Betondach zu entfernen und das Bestandsgebäude aufzustocken. Die Garage wurde optisch vom Haupthaus getrennt, indem man sie leicht zurückversetzte“, und fährt fort: „Die Dachaufstockung machte eine Erhöhung des Kniestocks notwendig. Dies war, erst recht in einer Wohnsiedlung wie hier in Waldtrudering, die nahezu Gartenstadtcharakter hat, natürlich nicht ohne Genehmigung der städtischen Planungsbehörde möglich.“ Die Raumaufteilung des umgebauten Gebäudes folgt der klassischen vertikalen Funktionszuweisung von Einfamlienhäusern: Wohnen, Kochen, Essen im Erdgeschoss, darüber im ersten Obergeschoss die Schlafräume der Kinder sowie ein Gästezimmer. Das Elternschlafzimmer, Masterbad und ein Arbeitszimmer liegen im Dachgeschoss. Die Besonderheit des Daches ist eine großflächige Öffnung nach Westen, hier befindet sich das große Elternschlafzimmer mit Sternenblick bei Nacht. Gen Osten hat das Dach ebenfalls eine Öffnung und Platz für eine geräumige Dachterrasse zum Garten hin. Eine große Fensterfront öffnet sich zur Terrasse, hier wurde das Arbeitszimmer angeordnet. Die Grundrisse wurden nur geringfügig und behutsam verändert. Im Erdgeschoss liegen Küche und eine Gästetoilette zur Straße hin.

Zum rückwärtigen Garten hin der große offene Wohnraum, der lediglich durch das Mobiliar in seine verschiedenen Funktionen aufgeteilt ist – in den Essensbereich rechts, links befindet sich die Zone zum Entspannen und Beieinandersitzen. Der Gartenbereich wurde neu gestaltet und wenn nachts alle Räume erleuchtet sind, wirkt die rückwärtige Fassade fast wie eine komplette Glaswand. In einer kleinen Vertiefung auf der linken Seite des Gartens wurde eine Sitzecke oder ein Grillplatz – je nach Bedarf und Jahreszeit – geschaffen. Zur Straßenseite hin gliedern die Fensteröffnungen und zusätzlichen Putzstrukturen die Fassade so, dass sie als völliger Neubau erscheint.

www.teamwerk-architekten.de

Architekten: teamwerk-architekten www.teamwerk-architekten.de Fenster, Türen, Sonnenschutz... mehr

Architekten:

teamwerk-architekten
www.teamwerk-architekten.de

Fenster, Türen, Sonnenschutz und Glasgeländer:

Schreinerei Engelbert Wolf
www.wolf-fenster.de

Dachdeckung und Dachfenster:

Köstler
www.dachdecker-koestler.de

Schreinerarbeiten:

Schreinerei Smola
www.schreinerei-smola.de

Galabau:

Gartenidee Kuchler
www.gartenidee-kuchler.de

Tragwerksplanung:

Tragwerkplan
www.tragwerkplan.de

Fotos:

Jann Averwerser
www.jannaverwerser.com

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