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Gelungene Neunutzung

Europäisches Patentamt erhält neuen Standort in Haar

Da das Isargebäude in der Innenstadt aus allen Nähten platzte, war das Europäische Patentamt auf... mehr

Da das Isargebäude in der Innenstadt aus allen Nähten platzte, war das Europäische Patentamt auf der Suche nach neuen Büroflächen für seine Beschwerdekammereinheit und holte sich mit Oliv Architekten eines der führenden Büros im Revitalisierungsmarkt ins Boot. Nachdem das Architekturbüro verschiedene Standorte analysiert und Konzepte für verschiedene Gewerbeimmobilien aus dem VKB Portfolio erarbeitet hatte, fiel die Wahl auf eine Immobilie in der Richard Reitzner Allee. Doch bevor der Umzug erfolgen konnte, musste das bestehende Gebäude umfassend neuorganisiert werden. Für den speziellen Bedarf des Europäischen Patentamts wurde die ca. 12.000 m² umfassende Fläche in Zonen aufgeteilt: Dazu gehören der öffentliche Bereich mit Empfang, der halböffentliche Bereich mit Verhandlungssälen, Parteienbereich und Wartezone sowie die nichtöffentliche Zone, in der Verwaltung, Präsidentenbereich, Richter- und Anwaltszimmer untergebracht sind.

Eine Wartezone mit Kaffeebar im Eingangsbereich bildet den Auftakt zu den Verhandlungssälen. Die gesamte Fläche wurde über drei Geschosse vollkommen neu aufgeteilt und an die Bedürfnisse des Europäischen Patentamts angepasst. Im Erdgeschoss befinden sich nun zehn Verhandlungssäle mit spezieller Kommunikationstechnik und Dolmetscherkabinen. Wartezonen und abgeschlossene Räume für die einzelnen Parteien sind den jeweiligen Verhandlungsräumen zugeordnet und zentral platziert.

Die Beschränkung auf wenige Farben und Materialien, wozu Eiche, Stein, Textil und Tapeten in abgestimmten Braun- und Grautönen gehören, gibt den Rahmen für die Gestaltung der repräsentativen Bereiche vor. Einfachstes, aber zentrales Element ist die Zonierung der Fläche durch die Bodenbeläge. Hierbei kommt eine markante Teppichfliese zum Einsatz, welche individuelle Farb- und Musterwechsel zulässt. Eine besondere Herausforderung stellte die extrem niedrige Raumhöhe dar. Doch durch Maßnahmen wie Fugenraster, Lichtinstallationen, Spiegel und Fensterausschnitte konnten die Räume optisch erweitert werden. „Dank der ‚Oliv Refining Methode‘ wurden alle Projektbeteiligten und Faktoren von Anfang an mit einbezogen und individuell gewichtet“, erklärt Architekt Marcus Beuerlein und ergänzt: „Aus der Verbindung von Gestalt, Standort und Nutzung konnten wir eine erfolgreiche Konzeption des neuen EPA Standorts erreichen.“

www.oliv-architekten.com

Architekten: Oliv Architekten www.oliv-architekten.com Bodenbelag: Porcelaingres... mehr

Architekten:

Oliv Architekten
www.oliv-architekten.com

Bodenbelag:

Porcelaingres
www.porcelaingres.de
Interface
www.interface.com
Mosa
www.mosa.com

Deckensysteme, Akustikdecken:

Thermolution
www.thermolution.de

Beleuchtung:

Lightnet
www.lightnet-group.com

Trennwandsysteme:

Schäfer Trennwandsysteme
www.schaefer-trennwandsysteme.de

Textilien:

Création Baumann
www.creationbaumann.com

Beschläge:

Dormakaba
www.dormakaba.com

Sanitärkeramik:

Geberit
www.geberit.de
Villeroy & Boch
www.villeroy-boch.de

Sanitärzubehör:

Hewi
www.hewi.com

Armaturen:

Grohe
www.grohe.com

Fotos:

Edzard Probst für Oliv Architekten
www.diearchitekturfotografie.de