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Amorphe Eichenholzwände

Ein Büro am Promenadeplatz wird grundlegend neu strukturiert und gestaltet

Holz ist ihr Element: Aus einer Holz-affinen Familie kommend und selbst in einem Holzhaus... mehr

Holz ist ihr Element: Aus einer Holz-affinen Familie kommend und selbst in einem Holzhaus aufgewachsen, hat die Aichacher Architektin Caroline Moser auch bei einem Büroprojekt wieder ihre Ideen einbringen dürfen. Ihr Büro Mocar Architects BDA übernahm die komplette Umgestaltung der rund 700 m² großen Bürofläche in der Münchner Innenstadt.
 
Die nach der Renovierung vermutlich schönsten Räume im sechsten Obergeschoss mit einem eindrucksvollen Kuppeldach waren ursprünglich von den unteren Räumen im fünften Obergeschoss, das ebenfalls aus zwei Einzelflächen bestand, abgetrennt. Es musste also ein verbindendes Element gefunden werden, das diese drei, in Helligkeit und Attraktivität extrem unterschiedlichen Einheiten miteinander verbinden würde. Dies wurde mit einer amorph durch die Gebäudeteile verlaufenden Holzlamellenwand erreicht, die in Teilen transparent, weil mit Glas hinterlegt, und ansonsten durch den alleinigen Einsatz von Holz geschlossen und privat wirkt. Für den Bauherren besonders entscheidend war die Aufhebung der Trennung zwischen Kuppel und dem fünften Obergeschoss, um die gesamte Fläche gleichberechtigt „bespielen“ zu können. Moser machte aus dem oberen Teil des bislang öffentlichen Treppenhauses ein internes. „Glücklicherweise zog hier der Brandschutz mit“, sagt sie, und so befindet sich nun direkt angebunden, quasi als „Sahnehäubchen“, oben das großzügige Besprechungszimmer mit Dachkuppel. Der Treppenbelag ist – natürlich: aus Holz. Klassisches Eichenholz aus Südtirol, nur geölt. Weil nicht alles Holz aus gleichen Chargen stammt, wirken die lamellenartig aufgereihten, amorphen Holzwände zur Abtrennung der einzelnen Büroräume im Zusammenspiel nicht wie aus einem Guss, sondern je nach Lichteinfall immer wieder anders. Ganz besonders ist auch der große, dank eingenuteter LED-Lichtleisten nach unten beleuchtete und schwebend wirkende Empfangscounter. Der mächtige Kubus, hinter dem sich zwei Arbeitsplätze verbergen, ist mit dunkel schokoladenbraun eingefärbtem Leder bezogen. „Eine grandiose Idee“, wie die Architektin im Nachhinein empfindet. „Die Polsterer der Südtiroler Schreinerei Erlacher haben hier eine großartige Arbeit geliefert.“ Büromöbel von Vitra und USM, ergänzen das moderne Konzept, die Textilien stammen von Maria Brandes und das ausgeklügelte Lichtkonzept mit Leuchten von Iguzzini, Kreon und Korona von den Rosenheimer Lichtplanern Raumvorteil.

www.mocar.de

Innenarchitekten: Mocar Architects BDA www.mocar.de Lichtplanung: Raumvorteil Telefon:... mehr

Innenarchitekten:

Mocar Architects BDA
www.mocar.de

Lichtplanung:

Raumvorteil
Telefon: 08031-589362

Schreinerarbeiten:

Erlacher Innenausbau
www.erlacher.it/de

Sanitär:

Otto Hermann
www.otto-hermann.de

Elektro:

Elektro Wirth B&M
www.wirth-gruppe.de

Stahlbau:

Hausmann Stahlbau
www.stahlbau-hausmann.de

Fenster:

Federle Holzbearbeitung
www.federle-holzbearbeitung.de

Fliesenarbeiten:

Steinhart Fliesen
www.fliesen-steinhart.de

Beschläge:

FSB
www.fsb.de

Sanitärkeramik:

Duravit
www.duravit.de

Armaturen (Bäder):

Vola
www.50years.vola.com

Armaturen (Küche):

Quooker
www.quooker.de
Grohe
www.grohe.de

Fotos:

Florian Schreiber
www.florianschreiber.de