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Zwei Zeitungen, eine Umgebung

Der Kölner Stadt-Anzeiger und der Express vereint in einer Arbeitswelt

20 Jahre liegt nun der Umzug der DuMont Mediengruppe in ihr eigens gebautes Neven DuMont Haus in... mehr

20 Jahre liegt nun der Umzug der DuMont Mediengruppe in ihr eigens gebautes Neven DuMont Haus in Niehl zurück. Seitdem arbeiten die Tageszeitungen Kölner Stadt-Anzeiger und Express unter einem Dach. Ein weiterer Schritt ist nun vollzogen: Die beiden Traditionsmarken arbeiten ab sofort in gemeinsamen Räumen. Für die Innenarchitektur zeichnet das Architektur- und Innenarchitekturbüro Lepel & Lepel verantwortlich. Der Auftrag lautete, ein Gestaltungskonzept zu entwickeln, das beiden Titeln zum einen ihre Eigenständigkeit sichert, zum anderen Austausch und gemeinsame Planung ermöglicht.

Grundlage des Umbauvorhabens: Eine 1.500 m² große Fläche für rund 100 Arbeitsplätze, die für die immer digitaler werdende Medienarbeit entsprechend ausgestattet sind. Dafür wurde der Grundriss neu geordnet und strukturiert, der Blick in die grünen Innenhöfe der Bestandsarchitektur freigeräumt und über Pflanzen direkt an die Arbeitsplätze angeknüpft. Als charakteristisches Merkmal der gemeinsamen Arbeit zwischen Kölner Stadt-Anzeiger und Express entschieden sich Bauherr und Architekt in Teilbereichen für einen auffälligen Bodenbelag in den jeweiligen Hausfarben Blau und Rot. Als verbindendes Element markiert das eigens entwickelte Muster die Zugänge zu den Redaktionsräumen und fasst die Sonderzonen mit Besprechungs- und Interviewräumen sowie Teeküchen zusammen. In zurückhaltender und abstrakter Form wird das grafische Motiv an Wänden und Einbauten fortgesetzt. Die quadratischen Pendelleuchten in Kombination mit abgehängten Deckenelementen vor der sichtbaren Technik wirken angenehm neutral, sodass der Bodenbelag die besondere Ausstrahlung im Raum entfalten kann.

Die Ausstattung der Arbeitswelten steht ganz unter dem Motto „Digitalisierung“ – sowohl in der Arbeitsweise als auch in den Kanälen der Medien: Die Redakteure erhalten eine Mischung aus digitalen und analogen Mitteln, um Gedanken und Diskussionen festzuhalten. So bieten etwa Wände, die magnetisch und beschreibbar sind, Platz für die Entwicklung von Ideen und Visualisierung von Prozessen. Die Mission ist gelungen: Entstanden ist eine offene und anregende Arbeitsumgebung, in der zukünftig die Mitarbeiter beider Tageszeitungen ihre Kreativität leben und sich zudem unterstützen können.

www.lepel-lepel.de

Innenarchitekten: Lepel & Lepel www.lepel-lepel.de Fotos: Christoph Kraneburg mehr

Innenarchitekten:

Lepel & Lepel
www.lepel-lepel.de

Fotos:

Christoph Kraneburg