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Nachhaltig wirkungsvoll

Das Spiel mit Kontrasten und Proportionen schafft ein spannendes Gartendesign

Wie das Haus, so der Garten? Besser nicht. Denn dann könnte das Gesamtbild schnell langweilig... mehr

Wie das Haus, so der Garten? Besser nicht. Denn dann könnte das Gesamtbild schnell langweilig werden. Spannender wird es, wenn im Garten nicht nur die Architektursprache des jeweiligen Gebäudes zitiert, sondern diese auch um weitere eigenständige Elemente ergänzt wird. „Eine Kombination aus architektonischer Formensprache und einer freien rhythmischen Gestaltung ist der Schlüssel für einen durchweg interessanten Garten“, erklärt Peter Berg, Inhaber von GartenLandschaft & Co., der das Außengelände rund um das moderne, fast schon futuristisch anmutende Gebäude gestaltet hat.

Charakteristisches Kennzeichen des Einfamilienhauses sind seine runden Ecken, die zum Beispiel auch bei der Begrenzung der Rasenfläche sowie bei der Gestaltung der Terrasse zum Tragen kommen. Hierfür wurden die Steine extra mit Schablonen im Natursteinwerk geschliffen und in die gewünschte Form gebracht. „In unmittelbarer Hausnähe haben wir formal gearbeitet und sind dann in der Gestaltung immer freier geworden, um einen harmonischen Übergang in die Landschaft zu schaffen“, so Berg. Neben Kontrasten spielen auch unterschiedliche Proportionen eine wichtige Rolle, um Spannung zu erzeugen. Daher achtet der Gartendesigner darauf, dass von Anfang an die Größenverhältnisse der Pflanzen zueinander stimmen. Um das zu erreichen, kommen viele unterschiedlich große Gehölze zum Einsatz, die für ein rhythmisches Höhenspiel sorgen und damit für mehr Lebendigkeit. Überdies wirken die großen Gehölze als natürlicher Sichtschutz und schaffen so die gewünschte Privatsphäre. Nach japanischem Vorbild transparent geschnitten, lassen die Bäume noch genügend Licht für die unteren Pflanzen zu und schaffen durch spannende Licht- und Schattenverhältnisse die Illusion von Tiefe und Weite. Ein weiterer Vorteil: Durch ihren großen ökologischen Nutzen haben Gehölze auch in Sachen Nachhaltigkeit die Nase vorn. Wie bei den Pflanzen wird auch bei den Steinen das ganze Orchester abgerufen: Steine in großen Dimensionen kommen ebenso zum Einsatz wie mittlere und kleine. Das Besondere der großen Steine: Sie sind pflegeleicht und bringen dank ihrer Wirkung als natürlicher Felsen Ruhe in den Garten. Zudem kommen die Natursteinsetzungen ganz ohne Beton aus, was nicht nur der Nachhaltigkeit zugute kommt, sondern auch dem Unternehmensanspruch, eine rundum natürliche Anmutung zu schaffen.

www.gartenlandschaft.com

Fotos:

Ferdinand Graf Luckner
www.graf-luckner.de

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 03|23)