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In guter Nachbarschaft

Ein neues Wohnquartier fügt sich ein: auf dem eigenen Grundstück und in die Umgebung

„Flora Gärten“ – so lautet das im Sommer fertiggestellte Wohnquartier im nördlichen Stadtteil... mehr

„Flora Gärten“ – so lautet das im Sommer fertiggestellte Wohnquartier im nördlichen Stadtteil Riehl. Es hat seinen wohlklingenden Namen dem bekannten Botanischen Garten mit der historischen „Flora“ zu verdanken. Fußläufig können die heutigen und zukünftigen Bewohner den Botanischen Garten erreichen und durch die Geschichte der Gartenkunst flanieren. Aber auch sonst befindet sich das Wohnquartier in guter Nachbarschaft. Das Grundstück liegt an der Amsterdamer Straße und schließt nördlich unmittelbar an das parkartige Grundstück des Kinderkrankenhauses an. In westlicher Richtung liegt der Johannes-Giesberts-Park, mit seinen weiträumigen Grünflächen ein beliebtes Naherholungsgebiet. Südlich schließt das Wohnquartier an eine kleinteilige Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern an. Die Lage samt Einbettung in die Nachbarschaft klingt somit vielversprechend.

Dass die Bewohner sich aber auch in ihren eigenen vier Wänden und „draußen vor der Tür“ wohl fühlen, dafür sorgte das Kölner Architekturbüro Jürgensen & Jürgensen Architekten, das im Jahr 2013 mit seiner Idee die Jury eines Architektenwettbewerbs des Immobilienunternehmens Projekton überzeugen konnte. Drei Jahre später lässt sich das Ergebnis sehen: Ein modernes Gebäudekarree mit drei freistehenden Wohnhäusern und insgesamt 48 Wohnungen, die durch ihre Anordnung auf dem Grundstück ein in sich geschlossenes Ensemble bilden. Die besonderen Merkmale erläutern die Architekten selbst: „Unser Ziel war es, die einzelnen Gebäude in Größe und Form so auszuführen, dass sie für einen angemessenen Übergang zum fünfgeschossigen Kinderkrankenhaus und zur bestehenden Wohnbebauung im Süden sorgen. Durch diese Ausformung und Gestaltung der Häuser ist im Inneren des Quartiers eine spannende Platzfolge mit privaten und halböffentlichen Grünflächen, Spielflächen für Kinder sowie den Fußwegen zu den Hauseingängen entstanden.“ Die Wohnungen selbst öffnen sich mit ihren Wohnräumen, Loggien und Terrassen in alle Richtungen: zum Quartiersplatz, den Gärten der anschließenden Wohnbebauung und den Grünflächen des Krankenhauses.

Die Fassaden zeichnen sich durch eine klare Gliederung und eine konsequente Formensprache aus. Die Süd- und Westfassaden sind weit geöffnet, um Licht, Sonne und die Natur in die Wohnbereiche zu holen. Zur Umgebung passende warme Natur-Farbtöne für die in Teilbereichen abgesetzten Fassadenflächen und die hellen Putzflächen bestimmen das Fassadenbild und erzeugen eine wohnliche und einladende Atmosphäre – eine wirkungsvolle Vielfalt mit harmonischer Einbindung ins städtische Umfeld.

www.juergensen-architekten.de

Architekten: Jürgensen & Jürgensen Architekten www.juergensen-architekten.de Fotos:... mehr

Architekten:

Jürgensen & Jürgensen Architekten
www.juergensen-architekten.de

Fotos:

Margot Gottschling