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Ein Haus für ein Schwimmbecken

Beharrlichkeit war der Antrieb: ein auffälliges, in sich ruhendes Wohnhaus

Wie ein Einfamilienhaus schlussendlich aussieht, hängt neben den baulichen Möglichkeiten auch... mehr

Wie ein Einfamilienhaus schlussendlich aussieht, hängt neben den baulichen Möglichkeiten auch ganz stark von den Vorlieben seiner zukünftigen Bewohner ab. Je größer die Möglichkeiten, desto ausgefallener und extravaganter das Ergebnis. Das exklusive Privatdomizil, das das Kölner Team von Corneille Uedingslohmann Architekten 2016 fertigstellte, macht deutlich, was es heißt, an einer Idee festzuhalten und die angestrebte Qualität bis zum Ende durchzuhalten. Gelingen konnte das durch die mutige Entscheidung der Bauherrin sowie das nötige Vertrauensverhältnis zwischen Architekt und Bauherr.

Zunächst sah alles nämlich ganz anders aus. Die Bauherrin fühlte sich gar nicht so unwohl in ihrem bestehenden Haus, wenn sich dann doch nur noch das ersehnte Schwimmbecken mit Aussicht in den eigenen Garten verwirklichen ließe. Die Architekten planten und planten, doch sie stießen immer wieder an baurechtliche Grenzen, die kein zufriedenstellendes Ergebnis zuließen. Beharrlich hielt die Bauherrin an ihrem besonderen Wunsch fest und sprach das anfangs Unmögliche aus: kein Umbau mehr, jetzt wird neu gebaut. Eine große Entscheidung, die den Architekten viele neue Möglichkeiten eröffnete.

Die gesamten räumlichen und baulichen Möglichkeiten wurden ausgenutzt, so dass ein rautenförmiger, sich seitlich verjüngender Baukörper mit rund 250 m² Wohnfläche entstanden ist. Während sich im Erdgeschoss der offene Wohnbereich befindet, bildet im Obergeschoss das Schwimmbecken mit Wellnessbereich das Herzstück des Hauses. An diesen persönlichen Erholungsraum öffnen sich weiter die Privaträume mit Schlafbereich und Ankleide. „Unsere Idee war, die zwei Geschoss-Scheiben gegeneinander zu verdrehen, so dass das Schwimmbecken samt gewünschten Terrassen und Überdachungen perfekt positioniert werden konnte; gleichzeitig wurde somit dem Baukörper eine Dynamik gegeben“, erläutert das cue-Team seinen Entwurf. Ausgeführt wurde das Wohnhaus in Massivbauweise mit der Vorstellung, das imposante Tragwerk entsprechend zur Wirkung kommen zu lassen. Was die Materialien betraf, so war die Vision, eine einheitliche Optik für die Fassade und die Innenräume zu schaffen. „Unsere Wahl fiel auf eine Natursteinbekleidung aus mattgrauem Valser Quarzit, der haptisch sehr gut mit dem Wasser im Schwimmbecken harmoniert und zur kraftvollen Ausstrahlung des Hauses passt“, so die Architekten. In Form von Längsriemen mit einer Länge von bis zu 1,50 m betont das schmale Format die horizontale Ausrichtung und lässt die Geschoss-Scheiben schmaler wirken als sie tatsächlich sind. In Kombination mit den Sichtbetonscheiben und den weißgestrichenen Wänden sind elegante, reduzierte und besondere Räume entstanden, die ganz auf ihre Bauherrin zugeschnitten sind.

www.cue-architekten.de

Architekten: Corneille Uedingslohmann Architekten www.cue-architekten.de Natursteinfassade... mehr

Architekten:

Corneille Uedingslohmann Architekten
www.cue-architekten.de

Natursteinfassade und Beläge:

Lauster Steinbau
www.laustersteinbau.de

Dach:

Schleuer & Wülferath Bedachungen
www.swbedachungen.de

Innenputz:

Stuck Bauer
www.stuck-bauer.de

Schreinerarbeiten:

Janvier + Link Möbelwerkstätten
www.janvierlink.de

Fenster:

Philippi Metallbau
www.philippi-metallbau.de

Maler:

Maler-Fachbetrieb Griek
www.maler-griek.de

Heizung und Sanitär:

G. Hochgeschurz Haustechnik
www.hochgeschurz.de

Schwimmbad:

LCE Lenzen Consulting Engineers
www.pool24.info

Elektro:

Elektro Königs
www.elektro-koenigs.de

Beleuchtung:

Occhio
www.occhio.de

Gartengestaltung:

Pilot
www.pilot-gmbh.de

Bepflanzung:

Ralf Cremers Grüngestaltung und Landschaftsbau
www.cremers-gala.de

Fotos:

Michael Neuhaus