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Arbeiten in bester Lage

Das maxCologne in Deutz

Wer seit dem Frühjahr 2010 regelmäßig die Deutzer Brücke in Köln passiert, wird Zeuge eines... mehr
Wer seit dem Frühjahr 2010 regelmäßig die Deutzer Brücke in Köln passiert, wird Zeuge eines umfassend stattfindenden „Identitätswandels“ des „Lufthansa-Hochhauses“ – ein Gebäude, das einen der Hauptzugänge in die linksrheinische Innenstadt sehr markant markiert. Der aus den 1970er Jahren stammende Gebäudekomplex wurde - nach dem Umzug der Lufthansa-Hauptverwaltung - in den letzten Monaten bis auf die rohen Geschossdecken und die statisch unverzichtbaren Stützen zurückgebaut, um nun mit einer neuen Fassade und einem von Grund auf überarbeitetem Innenleben in neuem Glanz zu erstrahlen. Im Turm wird Lanxess seine Konzernzentrale einrichten.

Hochtief Projektentwicklung realisiert „maxCologne“ in Köln-Deutz in direkter Rheinlage mit Blick auf die Kölner Altstadt und den Dom. Das 2009 ausgelobte Verfahren eines Fassadenwettbewerbes konnten HPP Architekten für sich entscheiden, zu deren Referenzen z. B. auch der Umbau der Kölner Rheinhallen (RTL), das Kölner Neven-DuMont-Haus, die BayArena Leverkusen, die Sanierung des „Langen Eugen“ in Bonn und aktuell die Sanierung der Bühnen Köln zählen.
Für „maxCologne“ werden das Hochhaus und die Rheinetagen von Grund auf revitalisiert. 48.000 m2 Mietfläche entstehen bis Ende 2012; im September 2011 wurde Richtfest gefeiert. Das Sockelgebäude, bisher als Garage und Zufahrt genutzt, wurde bereits um seine drei oberirdischen Geschosse verkleinert. Die unterirdischen Etagen bleiben als Tiefgarage und Lagerfläche erhalten. Der technische Standard und die energetische Konzeption folgen dabei den Kriterien des nachhaltigen Bauens.

Mit Abschluss der ersten Maßnahme, dem Rückbau der oberirdischen Garagengeschosse, wurden die beiden Bürogebäude freigestellt. Zwischen ihnen wird ein öffentlicher Platz entstehen, der den Blick auf das benachbarte Kloster St. Heribert und auf die andere Rheinseite freigibt. Die freigelegten Geschosse werden zu einladenden Empfangshallen mit separaten Adressen ausgebaut. Zudem ist ebenerdig Gastronomie geplant.

Die Revitalisierung ermöglicht hochwertige Büroflächen mit Neubaustandard. Zunächst wurden die alten Fassaden entfernt und die Etagen entkernt. Neben dem geschlossenen Treppenhausturm an der Südseite wurde ein umfangreicher Einschnitt durch alle Geschosse vorgenommen, und das Treppenhaus wird umbaut. Auch auf der Nordseite werden um den vorhandenen, ebenfalls nach außen geschlossenen Treppenhausturm die Etagenflächen erweitert. Im Ergebnis dieser Baumaßnahmen werden sich die ehemals außen liegenden Treppenhäuser im Inneren befinden.

Durch den Einschnitt konnte die transparente Fassadenfläche erweitert und das Angebot an fensterorientierten Arbeitsplätzen vergrößert werden – mit einmaligem Panoramablick über Köln. Gleichzeitig gelangt mehr Tageslicht in die Etagen. Durch den Umbau der Erschließungskerne wird zudem die Flächeneffizienz verbessert: Die Treppenhäuser, Aufzüge und Sanitärräume werden so angelegt sein, dass auf jeder Ebene die einzelnen Arbeitsbereiche auf kurzen Wegen zu erreichen sind. Flexible Grundrisse erlauben verschiedene Varianten der Aufteilung im Innern: Die Fläche einer Etage lässt sich in mehrere, gleichwertige Mieteinheiten gliedern. Einzelne Etagen können zu einer Mieteinheit verbunden werden. Eine kleinteilige Raumstruktur mit geräumigen Zellenbüros lässt sich ebenso umsetzen wie Kombibüros oder ein Großraumbüro über eine komplette Etage.

Die elfgeschossigen Rheinetagen erhalten zudem ein weit austragendes „Flugdach“. Zum Rhein hin, mit Blick auf Dom und Altstadt, werden in den oberen sieben Etagen große Terrassen ausgebaut.

www.hpp.com
www.maxcologne.de
Architekten HPP Architekten www.hpp.com Abbildungen Hochtief/HH-Vision www.hochtief.de... mehr

Architekten

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Abbildungen

Hochtief/HH-Vision
www.hochtief.de/
www.hh-vision.eu

Fotos

Volker Dennebier