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Wasser- und Hafenwelten

Die neuen U4-Haltestellen Überseequartier und Hafencity

In der neuen U4-Haltestelle Überseequartier tauchen die Fahrgäste in eine Unterwasserwelt ein,... mehr
In der neuen U4-Haltestelle Überseequartier tauchen die Fahrgäste in eine Unterwasserwelt ein, inszeniert vom Darmstädter Architekturbüro netzwerkarchitekten. Auf dem Bahnsteig befinden sich die Nutzer mitten im Blau der O­zeane, an den Wänden nehmen sie die Tiefe des Meeres wahr und über sich erblicken sie die helle, bewegte Wasseroberfläche.

Die Haltestelle thematisiert das Medium Wasser in seinen physikalischen Kenngrößen mit Dichte, Lichtdurchlässigkeit und Oberflächenspannung und setzt es in ein neues Verhältnis zur Wahrnehmung des Betrachters. Der Raum in der Bahnsteighalle wirkt weit und hell, vermittelt den Eindruck mitten im Meer zu schweben, direkt unter der besonnten Wasseroberfläche. Über die Zu- und Ausgangsbereiche mit vielfältigen Blickbeziehungen und einer Wandverkleidung, die ebenfalls nach oben hin im Blauton heller wird, taucht der Fahrgast langsam auf. An der Oberfläche eröffnet sich das Überseequartier, die neue Elbphilharmonie und das Kreuzfahrtterminal sind zu sehen.


Der Entwurf des Münchner Architekturbüros raupach architekten mit
pfarré lighting design und Stauss+ Pedrazzini für die neue U4-Halte­stelle HafenCity Universität reagiert assoziativ auf die vor Ort gefundenen Identitäten der Hafen­stadt, auf die im Wechsel der Jahreszeiten und des Tageslichtes changierenden Farben der Ziegel­f­assaden und der stählernen Schiffsrümpfe, auf die mächtigen Aufbauten der Krananlagen und die Module der Transportcontainer.

Die Materialität des U-Bahnhofs ist geprägt von Stahl und Licht. Die Lichtgestaltung ist zentrales Element und erzielt mit den stahlverkleideten Wänden und der Decke eine ausdrucksvolle Wirkung. Das Licht ist in Behälter gefasst. Die selbstbewussten, seriellen und kraftvollen Objekte können neben dem Stahl bestehen. Die formale Assoziation zum Transportcontainer liegt nahe. Gedanken an das maritime Umfeld kommen auf, drängen sich aber nicht in den Vordergrund.

Die neue, vier Kilometer lange U-Bahnstrecke der Linie U4 nimmt am
9. Dezember ihren Betrieb auf und verkehrt zwischen den Haltestellen Billstedt und Hafencity im 10-Minuten-Takt. Sie stellt eine direkte Verbindung zwischen den drei wichtigsten Umsteigehaltestellen im Hamburger Schnellbahnnetz (Jungfernstieg, Hauptbahnhof und Berliner Tor) mit der HafenCity her. Die hier gezeigten Baustellenfotos vermitteln einen ersten Eindruck, wie die beiden neuen Haltestellen aussehen werden.

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Fotos

Jens Weber Photography www.jensweber.net
Christian Raupach