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Vom Gemüse zum Design

Kreatives Arbeiten an außergewöhnlichem Ort

Wo früher Gemüse gehandelt wurde, entstehen heute innovative Designentwürfe. Die... mehr
Wo früher Gemüse gehandelt wurde, entstehen heute innovative Designentwürfe. Die Feldmann+Schultchen Design Studios haben sich im ehemaligen Kontorhaus des Hamburger Großmarkts eingerichtet – in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Deichtorhallen, dem Theater am Großmarkt, den Ateliers und Studios des Oberhafenquartiers und nur einen Steinwurf von der Elbe entfernt, an einem energiegeladenen Ort der Stadt.

Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz und Weite. Natürliches Licht aus über 40 Skylights füllt das großzügige Volumen mit einer Deckenhöhe von bis zu sechs Metern. Das 14-stöckige Kontorhaus aus den 1960er-Jahren stammt von Bernhard Hermkes. Mit seinen Bauten wie dem Audimax, der Kennedybrücke oder den Grindelhochhäusern hat er das Hamburger Stadtbild entscheidend geprägt. Auf rund 1.000 m² im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Kontorhauses hat jetzt das Designstudio die vorhandene Substanz mit neuem Leben gefüllt. Innenausbau und Möblierung wurden vom interdisziplinären Designteam mit Respekt vor der Geschichte in Eigenregie geplant und umgesetzt, so einfach und funktional wie möglich. Helle und leichte Materialien wie geweißte Seekiefer, Kieferplanken und Glas setzen sich von den denkmalgeschützten Mahagoni-Einbauten ab. Zinkblech und Wollstoff in satten Farben setzen Akzente.

Der neue Arbeitsort ist in verschiedene Zonen gegliedert. Glaswände, Raumtrenner und Einbauten strukturieren die Bestandskonstruktion so, dass sie den Vorstellungen der Designer von Arbeitsprozessen und sozialem Miteinander gerecht werden. „Unsere Räume sind eine Mischung aus Labor und Bühne, Sportplatz und Wohnzimmer, Leben und Arbeiten, bieten Raum zum Bauen, Bewegen, Erproben und zum Abstand nehmen, aber auch Raum für Nähe, Konzentration und immer wieder Raum für Austausch und Begegnung“, erläutert Arne Schultchen, Partner und Creative Head. Im Zentrum liegt das lange Foyer, Versorgungsachse und Ort für informelle Kommunikation, mit offenem Küchenbereich und großer Tafel zum Essen und für Besprechungen. Die Bibliothek mit Wohnzimmeratmosphäre ist ein Rückzugsort. Projekträume werden nach aktueller Aufgabe genutzt. Die Glaswände lassen freien Blick auf die beeindruckende Facettendecke des großen Saals. Dort haben die Designer Platz, um z.B. Shopmodule im Maßstab 1:1 aufzubauen. Modelle werden in den Werkstätten selbst gefertigt. Raum für Konzentration bieten die Studios auf der anderen Seite des Foyers, den ehemaligen Bankfilialen des Kontorhauses. Die Designer arbeiten an selbst entworfenen, mobilen und höhenverstellbaren Schreibtischboxen.

www.fsdesign.de
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Designer:

Feldmann+Schultchen Design Studios
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