Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Standort mit Stabilität

Trends am Markt der Hansestadt

Steigende Mieten, Kaufpreise und eine geringe Zahl verfügbarer Wohnflächen kennzeichnen Hamburg.... mehr
Steigende Mieten, Kaufpreise und eine geringe Zahl verfügbarer Wohnflächen kennzeichnen Hamburg. Gerade in begehrten Stadtteilen wie St. Pauli, Sternschanze, Rotherbaum, St. Georg oder Hafencity sind die Preise so hoch, dass immer mehr Hamburger auf B-Lagen ausweichen. Im bundesweiten Vergleich weist Hamburg gemeinsam mit Berlin die höchste Preisentwicklung auf. Ein Grund ist die Attraktivität der Stadt.

Allein der Hafen bietet knapp 140.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Seit 2012 stieg die Zahl der Einwohner um 30.000 auf rund 1,75 Millionen. Mit durchschnittlichen Mietpreisen von knapp 12 Euro/m² liegt Hamburg hinter München (14 Euro/m²). Bei den Preisen für Eigentumswohnungen ist es ähnlich. Hier liegt Hamburg mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.700 Euro hinter München.

Die hohe Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern prägt den Zinshausmarkt. Die Niedrigzinsphase und die Unsicherheit im Euroraum, lässt Eigentümer den Verkauf ausschließen. Die positive demographische Entwicklung und der einhergehende Bedarf an zusätzlichen Wohnungen wird das Ungleichgewicht aufrechterhalten. Faktoren bewegen sich in sehr guten Lagen zwischen dem 24- bis-31-fachen.

Die Marktsituation von Projektentwicklungen ist angespannt. Bei geringer Flächenverfügbarkeit und sehr hohen Kosten für Grundstücke und Bestandsimmobilien ist Projektentwicklung trotz hoher Nachfrage nach innerstädtischen Wohnimmobilien wirtschaftlich sehr schwer darstellbar. In nachgefragten zentrumsnahen Stadtteilen liegt der Schwerpunkt auf der Transformation von Gewerbeflächen zu innerstädtischem Wohnen oder auf Verdichtung.

Der Bedarf an kleinen, möblierten Wohneinheiten, sogenannten Mikro­apartments, ist so hoch wie nie zuvor. Für ein möbliertes Apartment mit einer Größe von ca. 22 m² Wohnfläche werden Mieten von bis zu 450 Euro pro Monat erzielt, das entspricht einer Miete von über 20 Euro/m². Für Investoren bieten Mikroapartments eine lukrative Rendite von bis zu über 5%, die im Zinshausmarkt kaum bis gar nicht mehr zu erreichen sind. Aufgrund des begrenzten Angebots und steigender Kaufpreise rücken die Lagen im Speckgürtel Hamburgs in den Fokus. So liegt die Miete von Neubauwohnungen in zum Beispiel bester Lage Lüneburgs bei ca. 11 Euro/m². Eine ähnliche Entwicklung werden demnächst weitere B-Städte in der Metropolregion erleben.

www.dave-net.de
www.robertcspies.de