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referenz an die Hamburger Bautradition

Neue DB-Zentrale in der City Süd eingeweiht

Die City Süd ist ein beliebter Standort für Unternehmen. Er profitiert von der Nähe zur... mehr
Die City Süd ist ein beliebter Standort für Unternehmen. Er profitiert von der Nähe zur Innen­stadt und HafenCity, guter verkehrlicher Anbindung und den Wasserlagen an den Kanälen. Der Stadtteil Hammerbrook, der durch den Feuersturm des 2. Weltkrieges nahezu vollständig zerstört wurde, war eines der am dichtesten besiedelten Wohnquartiere Hamburgs und durch die Hafennähe industriell geprägt. Der Mittelkanal war die Hauptachse des umfangreichen Wasserverkehrsnetzes, das heute für die zukünftige Weiterentwicklung des Stadtteils besonderes Potential bietet.

Der Büroneubau wurde vom Braunschweiger Büro von KSP Jürgen Engel Architekten errichtet, das ein maßgeschneidertes Gebäude für die besonderen Bedürfnisse der Bahn entwickelte. Der neue Standort in der City Süd bietet auf sieben Geschossen Raum für rund 950 Arbeitsplätze. Die bislang über die Stadt verstreuten Tochtergesellschaften und Unternehmensbereiche werden im neuen Bürogebäude in der City Süd zusammengeführt.

Der Neubau mit dem Namen Hammerbrook Höfe öffnet sich nach Süden in Richtung Mittelkanal. Die gewählte Kammstruktur des rund 110 m langen Baukörpers bestimmt die interne Organisation des Bürogebäudes und ermöglicht eine natürliche Belichtung aller Arbeitsplätze sowie Ausblicke in begrünte Höfe und in Richtung Wasser. Alle Bereiche des Hauses werden durch die „Magistrale“, eine zentrale Erschließungsachse, auf kurzem Wege erreicht. Im Erdgeschoß befinden sich auch leicht zugänglich die Bereiche, die gemeinschaftlich genutzt werden oder Publikumsverkehr haben. Die Büros in den Obergeschossen sind sowohl als offene Bürolandschaft als auch als Zellenbüros konzipiert. Dachterrassen und begrünte Höfe sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität. Ein Vorplatz mit Freitreppe zur Uferpromenade leitet die Besucher zum Haupteingang mit repräsentativer Eingangshalle.
Die horizontalen Fensterbänder prägen die Fassade und erinnern an die Klassische Moderne. Das rotbraun-violett gebrannte Ziegelmauerwerk, das Sockel und Brüstungen verkleidet, ist eine Referenz an die Hamburger Bautradition. Vorbildlich ist der Neubau auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Er soll die Zertifizierung in Silber der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten.

www.ksp-architekten.de
Architekten KSP Architekten www.ksp-architekten.de Fotografie Oliver Heissner, Hamburg... mehr

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KSP Architekten
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Fotografie

Oliver Heissner, Hamburg
www.oliverheissner.net