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Mehrgenerationenwohnen

Genossenschaftskonzept für Jung und Alt

Der Wohnkomplex an der Trettaustraße ergänzt den Bestand der Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe... mehr

Der Wohnkomplex an der Trettaustraße ergänzt den Bestand der Wohnungsbaugenossenschaft Süderelbe eG in Wilhelmsburg. Gestalt und Farbgebung der Architektur stellen für den Stadtteil eine erfrischende Belebung dar und führen zu einem hohen Maß an Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld. Das barrierefreie Quartier wurde von Czerner Göttsch Architekten für ein Zusammenleben verschiedener Generationen konzipiert. Um eine gemeinsame Hofanlage als geschützter und kommunikativer Treffpunkt für Kinderspiel und Freizeit gruppieren sich die neuen Gebäude mit insgesamt 48 Wohneinheiten zur Miete mit Genossenschaftsanteilen. Nach außen zeichnet sich eine geschlossene Bauweise ab, die sich in Höhe und Volumen der unmittelbaren Umgebung an der Georg-Wilhelm-Straße anpasst. Die entstandene Dichte ist dem innerstädtischen Charakter des Quartiers angemessen.

Die Gebäude sind drei- bis viergeschossig ausgeführt. Sie sind teilweise als Zweispänner und teilweise als Vierspänner konzipiert. Das Vorderhaus ist mit einem Lift ausgestattet, so dass alle hier angeordneten Wohneinheiten barrierefrei zugänglich sind. Das Punkthaus im Hof ist ein Dreispänner mit zwei angegliederten Maisonette-Wohnungen. Der Zugang zum Innenbereich des Quartiers erfolgt über einen Hausdurchgang von der Trettaustraße. Der Wohnungsmix ist auf das Zusammenleben der Generationen ausgelegt. Er bietet vielfältige 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen sowie zwei Maisonette-Wohnungen mit jeweils drei Wohnräumen, einer großen Küche und einem Bad. Alle Wohnungen verfügen über großzügige Terrassen oder Balkone, die Erdgeschosswohnungen erhielten außerdem Terrassen und den Wohnungen zugeordnete kleine Gärten, die von den Bewohnern selbst bewirtschaftet werden können und auch den Kleinkindern dieser Wohneinheit zum Spielen dienen. Der im Innenhof über der Tiefgarage liegende Kinderspielplatz ist von Norden, Süden und Westen zugänglich, und auch die Kinder der Bestandsbebauung können ihn problemlos erreichen. Im gemeinsamen Tiefgeschoss sind die Parkplätze den jeweiligen Treppenhäusern zugeordnet. Direkt von der Tiefgarage aus sind auch die Fahrradräume zugänglich. In den überbauten Untergeschossen befinden sich die Abstell- und Technikräume.

Ein Großteil der Wohnungen sind gemäß DIN 18025 barrierefrei konzipiert. Alle Wohnungen entsprechen den Förderrichtlinien der Wohnungsbaukreditanstalt. Die Mieten liegen aufgrund der wirtschaftlichen Kalkulation und Planung im Rahmen des Mietenspiegels.

Der Gebäudekomplex erfüllt den Energiestandard KfW 40. Die Fassaden bestehen aus einem Wärmedämmverbundsystem, farbig verputzt in einem warmen rötlichen Farbton. Die Fensterelemente, nach außen in einem dunkelgrauen Ton gehalten, sind aus Kunststoff und zum Teil bodentief mit einem Absturzsicherungsgeländer in grau ausgeführt. Eine spannende Symbiose bilden die transluzenten Glasbrüstungen der Balkone. Die Baukörper erhielten Flachdächer als Warmdachkonstruktion.

Mittels eines erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerkes, das im Kellergeschoss untergebracht ist, wird die Versorgung des Wohnquartiers mit Wärme für Raumheizung und Warmwasserbereitung sichergestellt.

www.czernergoettsch.de

Architekten: czerner göttsch architekten www.czernergoettsch.de Fotos: czerner göttsch... mehr

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