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Ein neuer Stadtbaustein

Wohnen im Quartier „Stadtgärten Lokstedt"

Lokstedt wächst. An der Grenze zu Eppendorf wurden beispielsweise unter dem Namen „Stadtgärten... mehr

Lokstedt wächst. An der Grenze zu Eppendorf wurden beispielsweise unter dem Namen „Stadtgärten Lokstedt“ über 600 Wohnungen vor allem für Familien gebaut, eins der größten Wohnungsbauvorhaben der letzten 25 Jahre im Bezirk Eimsbüttel. Bereits 2012 waren nicht weit von den Stadtgärten mit dem Projekt 360 Grad Lokstedt schon 220 neue Wohnungen fertig gestellt worden. Lokstedt verzeichnete im letzten Jahr ein deutliches Plus an Zuzügen und gehört damit zu den fünf beliebtesten Stadtteilen bei Wohnungssuchenden.

CUBE stellt das städtebauliche Großprojekt Stadtgärten Lokstedt in einer kleinen Serie vor und präsentiert die Bauten der beteiligten Architekturbüros.

Im Herzen der Stadtgärten Lokstedt, wo die öffentliche Verlängerung des Henning-Wulff-Wegs auf den südlich verlaufenden Veilchenweg stößt, plante das Hamburger Büro Schenk + Waiblinger Architekten eine familienfreundliche „Wohnachse“. Zwei Punkthäuser, dreigeschossig mit Staffelgeschoss, greifen das Einzelhausprinzip des angrenzenden Zylinderviertels auf und vermitteln zwischen bestehender Bebauung und neuem Quartier. In Nord-Süd-Ausrichtung schließen sich zwei heterogen gestaltete Wohnriegel an, fünfgeschossig mit Staffelgeschoss und betonten Kopfbauten. Sie säumen den begrünten autofreien Weg und lassen einen attraktiven Innenhof entstehen, über den alle Häuser erschlossen werden.

Insgesamt wurden in diesen vier Gebäuden mit einer gemeinsamen Tiefgarage, 125 Mietwohnungen unterschiedlicher Größen, mit komfortabler Ausstattung und 2,60 m Raumhöhe realisiert. Differenziert gesetzte Vor- und Rücksprünge, auffallend viele Balkone und das reizvolle Wechselspiel aus Putz- und Klinkerfassade ermöglichen den Bewohnern ein hohes Maß an Individualität in familiengerechten Wohnungen innerhalb der KfW-Effizienzhäuser 55. Die ausgeklügelte Außengestaltung mit wohnungsnahen Spiel- und Ruheplätzen in den öffentlichen und halböffentlichen Freiflächen bietet Erwachsenen und Kindern jeden Alters verschiedene Betätigungs- und Rückzugsgelegenheiten.

Auch das benachbarte Baufeld wurde von den Architekten bebaut. Hier entstanden 2013 in vier Punkthäusern und zwei Riegelgebäuden 22 Miet- und 90 Eigentumswohnungen mit Tiefgarage. In seiner konsequent hellen und großzügigen Form- und Farbsprache folgt dieser Teil gestalterisch dem bereits 2011 fertiggestellten Bereich der Wohnanlage. Auch in diesem zweiten Abschnitt genießen die Bewohner wieder individuelle Grundrisse in teilweise barrierefreien Wohnungen, die autofreien Innenhöfe, die begrünten Dächer, den starken Freiraumbezug aller Einheiten über Terrassen und Gärten, Balkone oder Dachterrassen sowie einen hohen Ausstattungs- und Energieeffizienzstandard. Alle Wohnungen waren schnell vergeben.

In der gesamten Wohnanlage wurde die Dynamik der fußläufig querenden Wegeverbindung genutzt, um Aufenthaltsräume zu vernetzen und das naturnahe Grünsystem für Anwohner und Gäste erlebbar zu machen. Die von Lichtenstein Landschaftsarchitekten gestalteten großzügigen Freiflächen werden durch Hecken gegliedert und ermöglichen den Wohnungen im Erdgeschoss eine Gartennutzung. All diese Faktoren zusammen wecken das positive Lebensgefühl eines natürlich gewachsenen Wohnquartiers und erleichtern die Identifikation der neuen Bewohner mit „ihrem“ Ort.

www.schenk-waiblinger.de

Architekten: Schenk+Waiblinger Architekten www.schenk-waiblinger.de Garten- und... mehr

Architekten:

Schenk+Waiblinger Architekten
www.schenk-waiblinger.de

Garten- und Landschaftsarchitekten:

Lichtenstein Landschaftsarchitekten
www.lichtenstein-landschaftsarchitekten.de

Fotos: