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Baderlebnisse

Großes Ausstellungsgebäude bietet jede Menge Inspiration

Schon lange ist das Bad mehr als nur ein Ort für Hygiene und Körperpflege – es ist auch ein... mehr
Schon lange ist das Bad mehr als nur ein Ort für Hygiene und Körperpflege – es ist auch ein Erlebnisraum, ein Ort der Ruhe und der Entspannung. 
Für die meisten Menschen bedeutet ein Badezimmer, das ihren Vorstellungen entspricht, pure Lebensqualität. Dabei ist die Bandbreite groß: Von romantisch verspielt bis puristisch modern kann ein Badezimmer viele Gesichter haben. Bei dieser Auswahl das zu finden, was den eigenen Wünschen entspricht, ist nicht immer so einfach. Das weiß auch die Firma Hermann Stitz & Co, die seit kurzem in ihrem neuen Ausstellungsgebäude unterschiedliche Badtypen präsentiert.

Das Ausstellungsgebäude befindet sich auf einem Grundstück an der Kreuzung Am Bondenholz und Altes Feld in Hamburg-Barsbüttel. Während im Erdgeschoss das Produktsortiment gezeigt wird, sind im 1. und 2. Obergeschoss die Büros untergebracht. Die Bedingungen, hier viele Menschen zu erreichen, ist ideal – liegt das Gebäude doch direkt an der Umgehungsstraße Am Bondenholz, die zugleich eine Anbindung an die A1 über den Autobahnanschluss Hamburg-Barsbüttel darstellt. Die Verbindung des Neubaus an das Bestandsgebäude erfolgte durch eine ca. 16 Meter lange „Brücke“ aus Stahlbeton. Dabei handelt es sich um einen rechteckigen Hohlkörper, der Besprechungsräume für Mitarbeiter aus der Bestandsfläche und dem Neubau anbietet. Die Logistik auf der Bestandsfläche, insbesondere die Umfahrt der Anlieferung, musste hierfür nicht geändert werden.

Erstellt wurde im Erdgeschoss eine ca. 980 m² umfassende Ausstellungsfläche sowie ca. 370 m² Büroflächen im 1. und 2. Obergeschoss. Nachdem die Bauantragsstellung im März 2010 erfolgte, konnte im Januar 2011 mit dem Bau begonnen werden. Fertiggestellt wurde das Gesamtgebäude einschließlich der Ausstellung dann im April 2012. Die fertig gestellte Ausstellungsfläche zeugt von klaren Linien und Strukturen. Eine besondere Großzügigkeit erreicht sie durch die hohen Decken. Wichtig bei der Konzeption war die Entwicklung von einheitlichen Wegen, wobei eingefügte Plazas auf den Laufwegen die strenge Führung auf dem schwarzen gegossenen Pandomo Bodenbelag unterbrechen und so das Gesamtambiente wirkungsvoll aufbrechen. Zugleich werden auf den Podesten besondere Waren präsentiert, die als Eyecatcher die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich lenken sollen. Direkt hinter dem Schaufenster ist ein Teil der Ausstellung als Galerie konzipiert, zugleich ist dank versetzt aufgestellter Wände ein Spaziergang zwischen den Bädern möglich. Dabei zeigt der mittlere Teil der Ausstellung fast ausschließlich geschlossene Bäder, die es dem Kunden ermöglichen, sich sein zukünftiges Bad besser vorzustellen. Ein kleiner Teil der Ausstellung ist mit Gästebädern ausgestattet. Insgesamt erwarten den Kunden 33 Bäder und 24 Anwendungen, so dass er sich jede Menge Inspiration für sein eigenes Bad zu Hause holen kann. Viele kleine Details wie zum Beispiel Sitzbänke, Sideboards und Ablagen machen dabei die Bäder besonders wohnlich und verleihen ihnen ihren besonderen Charme.

Ein großes Augenmerk wurde bei der Konzeption der Ausstellungsfläche auch auf die Beleuchtung gelegt. So setzen unterschiedliche Lichtideen wie indirekte Voutenbeleuchtung, ein direktes Pendelleuchten Ensemble und LED in Anwendung die jeweiligen Produkte auf spannende Art und Weise in Szene.

In die Ausstellungfläche integriert sind zwei große Arbeitsplatzbereiche, wo Kunden direkt beraten werden können. Zudem ist ein Raum für Gespräche mit größeren Kundengruppen und für kleinere Veranstaltungen vorhanden. Des Weiteren ist in dem Ausstellungsgebäude auch ein Raum für Bemusterungen im gewerblich-öffentlichen Bereich zu finden. Hier herrscht eine eher kühle und neutrale Präsentation der Keramik und Sanitärartikel vor, was eine objektive Auswahl unterstützt.

In dem gesamten Gebäude kommt die neueste Technik zum Einsatz. So befindet sich zum Beispiel die KNX Bus Technik in Anwendung. Bei der Gestaltung der Fliesen arbeitete die Innenarchitektin mit dem Fliesenhandel Croonen zusammen. Gemeinsam entschied man, dass sowohl gängige als auch trendige Fliesen verlegt werden sollten. Was die Wandgestaltung anbelangt, so war auch hier Vielfalt das Gebot der Stunde: Neben modernen Tapeten wurden auch eher traditionelle Tapeten sowie Spachteltechniken und verschiedene Farbanstriche gewählt.
Ebenso vielfältig wie die Wandgestaltung ist auch das vorgestellte Angebot: So werden in einer rundum angenehmen und wohnlichen Atmosphäre verschiedene Bäder für jeden Geschmack präsentiert.

www.badeluxe-im-norden.de
www.badideen-im-norden.de
www.paloh.de
Gebäudearchitektur: Paloh Architekten www.paloh.de Innenarchitektur /... mehr

Gebäudearchitektur:

Paloh Architekten
www.paloh.de

Innenarchitektur / Ausstellungsarchitektur:

Franziska von Bargen
www.badeluxe-im-norden.de

Fotos:

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