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Wie ein Fächer

Doppelhaushälfte präsentiert sich als Raumskulptur

Berufliche Veränderungen gaben den Ausschlag, dass die Bauherren ihr neues Eigenheim in Weinheim... mehr

Berufliche Veränderungen gaben den Ausschlag, dass die Bauherren ihr neues Eigenheim in Weinheim bauen lassen wollten. „Auf der Suche nach einem geeigneten Architekten fiel uns beim Spaziergang durch ein Neubaugebiet ein Einfamilienhaus besonders positiv auf“, erzählt der Bauherr. „Also haben wir die Bewohner nach dem Architekten ihres Hauses gefragt und stießen so auf die Helwig Haus und Raum Planungs GmbH.“ Und die ersten Entwürfe und Ideen überzeugten. So setzte der Architekt das Raumprogramm eines klassischen Einfamilienhauses für eine Familie mit zwei Kindern um und fand außerdem ansprechende Lösungen für den gewünschten Wellnessbereich im Keller sowie für ein kleines Studio im Dachgeschoss mit vorgelagerter Dachterrasse.

Das gewählte Grundstück bildet den Auftakt für die Erweiterung eines bestehenden Neubaugebietes, so dass sein Baufenster sinngemäß den weiter unten liegenden Baufenstern der bereits bestehenden Einfamilienhäuser folgt. Aufgrund dieser Tatsachen galt es, gewisse Herausforderungen zu meistern. So betrug die Breite des Baufensters gerade einmal sechs Meter. „Da eine Garage in das Haus integriert werden sollte, stand straßenseitig maximal eine Breite von drei Metern für die anderen Räume zur Verfügung“, so Dirk Helwig. „Hinzu kam, dass die Tiefe des Baufensters mehr als 14 m betrug und das Grundstück wie ein langer Schlauch wirkte.“ Alles in allem nicht gerade die idealen Voraussetzungen, um großzügige Räume zu verwirklichen.

Dass dies trotzdem gelungen ist, ist der sinnvollen Positionierung von Erkern zu verdanken, die eine maximale Ausnutzung des Baurechts ermöglichten. Zugleich konnte durch das Betonen und Ausarbeiten des Gebäudevolumens erreicht werden, dass sämtliche Schlaf- und Wohnräume den Blick in die Rheinebene bieten. So ist nicht nur ein schöner Ausblick gewährleistet, sondern auch eine optimale Belichtung der Innenräume. Besonders ansprechend ist die Sicht vom Dachgeschoss, da hier der Blick ungehindert über alle bestehenden Wohnhäuser hinweg schweifen kann. „Im Prinzip galt es, die Bedingungen durch die notwendigen Erker, die Konsequenzen aus der Forderung nach maximalem Ausblick und dem Satteldach derart zu verschmelzen, dass eine zeitgemäße Architektur entstehen konnte“, berichtet Helwig. „Eine skulpturale Form war die Folge, also ein Haus, das sich nach Westen aufgefächert präsentiert.“ Weil diese abstrakte Form für sich sprechen und daher schlicht umgesetzt werden sollte, haben Architekt und Bauherren weißen Putz gewählt. Zusätzlich wird die Form durch das ausschließliche Vorsehen von sehr langgezogenen dunklen Fensterbändern unterstützt. Dadurch gewinnt das Gebäude an Tiefe und Kontrast, ohne an Abstraktion zu verlieren.

www.helwig-architekten.de

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Kristof Lemp
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