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Modern, aber nicht kühl

Eine Darmstädter Villa bietet Privatsphäre und Offenheit zugleich

In schöner Darmstädter Wohnlage entstand eine Villa in zeitloser und zugleich funktionaler... mehr

In schöner Darmstädter Wohnlage entstand eine Villa in zeitloser und zugleich funktionaler Architektur: auf das Wesentliche reduziert, alltagstauglich, elegant und dennoch leger, modern aber nicht kühl. Prägend sind die kubistischen Baukörper, die geraden Linien, die großzügigen Fenster und das moderne Flachdach. Durch die kontrastierenden, horizontalen Gestaltungslinien (Fassadenbänder, Terrassenkanten) liegt die Villa ruhig in der Landschaft, ein Eindruck, den die subtile Farb- und Materialgebung unterstützt. Und auch wenn das Haus durch die klare Gestaltung im Kontrast zur umgebenden Natur steht, ist es dennoch durch die vielfältigen Innen- und Außenbezüge unmittelbar in diese eingebettet.

Der Bauherr von ffm-architekten legte Wert auf ein möglichst offenes Erdgeschoss mit fließenden Übergängen zu Küche Wohn- und Essbereich mit direkter Ausrichtung und vollständig verglaster Fassade zum Garten. Im Obergeschoss waren ihm vor allem Privatheit und eine effiziente Flächennutzung wichtig. Etwas knifflig war die Aufgabe, da sich der Bauherr zudem eine maximale Ausrichtung zu Südseite und Garten wünschte – die jedoch gleichzeitig die Straßenseite war. Außerdem sollte eine Doppelgarage Platz finden und dennoch eine möglichst große Gartenfläche vor dem Haus entstehen.

Aufgrund der gewünschten Südausrichtung des Gebäudes platzierten die Architekten das Gebäude soweit wie möglich am Nordrand des Grundstückes. So wurde eine größtmögliche Distanz zur Straße erreicht. Zudem musste die Garage wegen baurechtlicher Verordnungen in das Erdgeschoss „eingeschnitten“ werden. Dieser schräge Einschnitt minimierte die Einfahrt und sorgte mit dem darüber schwebenden Obergeschoss für einen überdachten Eingangsbereich. „Der Widerspruch zwischen maximaler Öffnung zum Garten und dem verständlichen Wunsch nach einer geschützten Privatsphäre haben wir durch den Wechsel von offenen, verglasten und geschlossenen, kubisch wirkenden Flächen erzielt“, so der Architekt Hendrik Tovar. Insgesamt aber sollte die Fassade eine gestalterische Einheit bilden. „Dies haben wir beispielsweise durch die reliefartige Verschränkung der horizontalen Putzbänder mit geschlossenen Fassadenflächen erreicht“, erläutert der Architekt.

Die vom Bauherren im Erdgeschoss gewünschten großen, offenen Räume mit fließenden Übergängen entstanden, indem die Bereiche Eingang, Essen, Küche, Wohnen nicht durch Türen voneinander getrennt wurden, sondern dadurch, dass sich die unterschiedlichen Räume durch Einschnitte, Versprünge und eingebaute Kuben bilden. Im Obergeschoss liegen die Schlaf- und Kinderzimmer, Ankleide, zwei Bäder sowie ein nicht überdeckter Dachgarten. „Alle prägenden Materialien der Fassade und der Wohnbereiche passen in das freundliche, helle und natürliche Farb- Materialkonzept. Wir haben geöltes Eichenholz, Sichtbeton und Farbtöne in hellem und warmem Grau und Weiß verwendet. Kontrastierend dazu haben wir einige dunkle, metallisch eloxierte Fassadenelemente gesetzt.“

www.ffm-architekten.de

Architekten: FFM-Architekten www.ffm-architekten.de... mehr

Architekten:

FFM-Architekten
www.ffm-architekten.de

Fenster:            

RUF Fassadentechnik
www.ruf-fassadentechnik.de

HLS:                          

Weber Haustechnik
www.weber-haustechnik.de

Elektro:

Euler Elektroinstallation
www.elektro-euler.de

Trockenbau, Innenputz, Maler, WDVS:

ARTA-Jäger
www.maler-obertshausen.de

Schlosser:

Schlosserei Winfried Hofmann
www.schlosserei-hofmann.de

Schreiner:

WM Küchen+Ideen Möbelwerkstadt
www.wm-kuechen.de

Kamin:

Lotter
www.lotter-gmbh.de

Fotos:

Markus Raupach