Architektur
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Themen
Interior
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Themen
Garten
Artikel
Themen
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Spezial
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen

Markanter Ruhepunkt

Eleganter Klinkerbau leistet einen Beitrag zur Stadtreparatur

Früher hatte die Concordia-Versicherung ihr Domizil in der prominenten Lage am Frankfurter... mehr

Früher hatte die Concordia-Versicherung ihr Domizil in der prominenten Lage am Frankfurter Güterplatz. Nach Abriss des nicht mehr sanierungsfähigen Bürogebäudes entstand hier ein Neubau nach dem Entwurf des Büros Stefan Forster – und damit Raum für 117 Wohneinheiten und Gastronomie im Erdgeschoss. Der elegante Klinkerbau schafft auf einer Geschossfläche von 5.480 m² Platz für überwiegend möblierte Mikroapartments mit einer Größe von 26 m². Einige Zwei- und Dreizimmerwohnungen wurden auch geplant. Zielgruppe für den neuen Wohnraum: junge Berufstätige, Studenten,  Singles oder auch Wochenendpendler.

Der elegante Klinkerbau nimmt seine Umgebung sowohl auf und setzt sich gleichzeitig geglückt von ihr ab: In Proportionen und Dimensionen bezieht sich der Baukörper selbstverständlich auf die Nachbarbebauung mit ihrer Traufhöhe auf und leistet so einen Beitrag zur Stadtreparatur. Ein Gedanke, den die warmtonige, reliefartig gestaltete Klinkerfassade mit Bezügen auf die europäische Baugeschichte weiterführt. Auffällig und besonders prägnant: Das überhöhte Erkermotiv, das die Ecksituation und somit den Bezug zum gegenüberliegenden Güterplatz betont. Herausstechend aus der bisweilen etwas trist erscheinenden Umgebung ist allerdings die warmtonige Klinkerfassade mit ihrer aufwendigen Profilierung.

Während das Gebäude architektonisch neue Maßstäbe in seinem Umfeld setzt, war es zunächst eine kleine Herausforderung für die Architekten, die vom Bauherren HGG Dritte Projektgesellschaft gewünschten Flächen unterzubringen und die Stadt davon zu überzeugen, diese Flächen auch zu genehmigen. Am hektischen, architektonisch heterogenen Güterplatz ist so ein Ruhepunkt mit hohem Wiedererkennungswert entstanden – ein willkommener Kontrast zum architektonischen Alltag an der Schnittstelle von Gallus und Europaviertel.

​www.sfa.de

Fotos:

Lisa Farkas

(Erschienen in CUBE Frankfurt 03|22)

Architekten: Stefan Forster Architekten www.sfa.de Fenster: Gealan www.gealan.de... mehr
Architekten:

Stefan Forster Architekten
www.sfa.de

Fenster:

Gealan
www.gealan.de

Türen:

Schüco
www.schueco.de

Heizung:

Rehau
www.rehau.com

Armaturen:

Grohe
www.grohe.de

Klinker:

Janinhoff
www.janinhoff.de