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Gesundheitsbau mit Holunder

Die heilende Wirkung von Wasser und Farben

Der Kurbetrieb hat in Bad Endbach Tradition. In diesem zudem als Kneipp-Heilbad anerkannten... mehr

Der Kurbetrieb hat in Bad Endbach Tradition. In diesem zudem als Kneipp-Heilbad anerkannten Thermalort realisierten a|sh sander.hofrichter das heute größte und mit seinem umfangreichen Angebot in Deutschland einzigartige Rheumazentrum. Der Neubau vereint Diagnostik und Therapie für Rheumakranke unter einem Dach. Auf vier Ebenen können die Patienten, die aus ganz Deutschland und darüber hinaus anreisen, umfangreiche Behandlungen erfahren. Die Klinik bietet Wellnessatmosphäre und vereint traditionelle mit modernen Behandlungsmethoden. Wasser und medizinische Bäder spielen eine wichtige Rolle im Klinikalltag. „Sowohl ein Therapieschwimmbecken musste unter gebäudestatischen Gesichtspunkten untergebracht oder die aufwendige Technik in den Decken versteckt werden, als auch die komplexen Raumabfolgen so geplant werden, dass sie den behandelnden Ärzten und Therapeuten einen optimalen Ablauf ermöglichen“, erinnert sich der projektleitende Architekt Jürgen Schmitz.

Ein roter Winkel steht vor dem Haupteingang des Neubaus. Eine ebenso rote Gebäudeecke schiebt sich aus dem sonst ganz schlicht in Weiß gehaltenen kompakten Kubus. Zwei grüne Innenhöfe durchbrechen den Baukörper und durchfluten das Gebäude mit Tageslicht. Möglich wurde das, da alle Räume Bezug zur umliegenden herrlichen Waldlandschaft oder zu den Innenhöfen haben.

Im Erdgeschoss sind Arztzimmer, die sogenannte Funktionsdiagnostik, Radiologie, Labore und für Patienten, Mitarbeiter und Besucher eine große Cafeteria mit eigener Küche und Terrasse mit Blick in den Therapiegarten. In der Therapieküche in der zweiten Ebene können neue Rezepte und der Umgang mit ergonomisch rheumagerechten Küchenutensilien erlernt werden, denn die richtige Ernährung und Bewegung haben Einfluss auf das Wohlbefinden bei Rheumapatienten.

Der Garten mit der anschließenden Waldlandschaft lockt zu Spaziergängen. In der zweiten Ebene ist der Therapiebereich mit Räumen für Hydro-, Elektro-, Ergotherapie, Fango, Massage und Gymnastik. Der Pflegebereich in der dritten und vierten Ebene bietet für 80 Patienten Ein- und Zweibettzimmer mit eigenen Bädern. Nicht nur die klare Raumanordnung vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, sondern auch die Farbgestaltung: „Zur besseren Orientierung, aber auch zur Nutzung der heilenden Kraft der Farben erhält jede Ebene, abgeleitet aus der Holunderpflanze, ihre eigene Leitfarbe und Motive – wärmendes Rot und Purpur der Holunderbeeren in den beiden ersten Ebenen, zartes Grün und Gelb der Holunderblüten und Blätter in den Pflegebereichen“, erläutern die Planer von a|sh aus dem Bereich Innenarchitektur. Entsprechende Holundermotive gestalten die Wände und geben der Klinik eine ganz eigene Atmosphäre.

www.a-sh.de

Fotos:

Markus Bachmann

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